Konzeption des Sächsischen Digitalisierungszentrums

Das Sächsische Digitalisierungszentrum als zentraler Ort zur Erfassung, Verwaltung und Langzeitarchivierung digitalisierter geowissenschaftlicher Daten soll neben Aufgaben der Digitalisierung und Analyse geowissenschaftliche Informationen vernetzen und verschiedenen Nutzergruppen zur Verfügung stellen.

Für die Konzeption des Digitalisierungszentrums werden in enger Abstimmung mit den anderen Teilprojekten Anforderungen an das Digitalisierungszentrum festgelegt. In Ergänzung hierzu werden (Markt-)Analysen durchgeführt, um Erfolgsfaktoren für Digitalisierungszentren definieren zu können. Ausgehend von der Anforderungsanalyse und den ergänzenden (Markt-)Analysen werden Studien durchgeführt, um eine solide Grundlage für ein langfristig wirtschaftlich tragfähiges Konzept zu legen. Dabei stehen im Fokus der Betrachtung strategische Fragestellungen (z.B. Entwicklung einer (Marketing-)Strategie) sowie organisationale Aspekte.

Obgleich Digitalisierung in Organisationen zunehmend eine wichtige Rolle spielt, wird Digitalisierung in der Strategie- und Organisationsforschung bislang kaum untersucht. Im Rahmen des Teilprojekts wird das Thema Digitalisierung aus betriebswirtschaftlicher Sicht aufgegriffen, um diese Forschungslücke zu adressieren. Dabei knüpft das Projekt aus theoretischer Sicht insbesondere an betriebswirtschaftliche Erklärungsansätze unternehmerischen Erfolgs (z.B. ressourcenorientierter Ansatz) an.

 

Zugehörige Fakultät: Fak.6: Internationales Management und Unternehmensstrategie

Nachwuchswissenschaftler: Victor Wolf, M.Sc.

Betreuer: Prof. Dr. Jutta Stumpf-Wollersheim