Entwicklung von Digitalisierungsstandards für Bau- und Dekorationsgesteine

Die Petrologische Sammlung der TU Bergakademie Freiberg enthält eine große Vielfalt von Bau- und Dekorationsgesteinen aus unterschiedlichen Regionen der Welt. Neben unbearbeiteten Gesteinen sind auch polierte Gesteinsplatten vorhanden. Ziel ist es, in Zusammenarbeit mit dem Institut für Angewandte Analysis anhand ausgewählter polierter Gesteinsplatten Standards für die Digitalisierung der Gesteine zu entwickeln: Dabei sollen exemplarisch 300 solcher Gesteinsplatten makrofotografisch digitalisiert sowie Stärken und Grenzen der automatisierten Gesteinsklassifizierung aufgezeigt werden.

Für die allgemeine Bestimmung der Gesteine spielen Gesteinstyp, Gesteinsfarbe, Textur, Struktur, Korngröße und -form der Minerale sowie deren Orientierung im Gestein, der Kristallinitätsgrad und die mineralogische sowie chemische Zusammensetzung eine äußerst wichtige Rolle. Diese Gesteinsansprache soll ebenfalls in die Digitalisierung mit einfließen: Für die genannten Eigenschaften der Gesteinsplatten mit all ihren Gemeinsamkeiten und Unterschieden untereinander müssen Standards definiert werden. Damit soll mittles der Entwicklung mathematischer Algorithmen eine möglichst automatisierte Gesteinsklassifizierung über einer Bilderkennungssoftware am Computer funktionieren.

Im Rahmen des Teilprojektes soll außerdem eine digitale informative Karte sächsischer Bau- und Dekorationsgesteine für Forschung, Lehre und Öffentlichkeit entstehen. Es wird in Erwägung gezogen, für die Gesteinsplatten in sächsischen Gebieten, wenn möglich, internationale Vergleichsmaterialen mit einzubinden.

 

Alexandra Weißmantel, M.Sc.


wissenschaftliche Mitarbeiterin

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Entwicklung von Standards für die Digitalisierung von Bau- und Dekorationsgesteinen

 

Betreuer: Prof. Dr. Gerhard Heide, Prof. Dr. Jan-Michael Lange

Verantwortliche der Petrologischen Sammlung: Dr. Christin Kehrer