Zum Austauschprogramm nach St. Petersburg

Gruppenbild
Bereits am ersten Februar startet für fünf Freiberger Studierende ein neues Semester in St. Petersburg. Unterstützt werden die Geologie- und Mineralogie-Studenten mit einem Stipendium aus dem DAAD-Go-East-Programm.

Christoph Faist, Maximilian Mrozik, Matthias Poralla, Tobias Siebenhaar und Franz Vogel werden das Sommersemester 2019 an der St. Petersburger Bergbau-Universität, einer Partneruniversität der TU Bergakademie Freiberg, verbringen. Der Hochschulkooperationsvertrag zwischen beiden Universitäten ist für die Studierenden ein willkommenes Extra und bietet Ihnen die Möglichkeit, einen lang gehegten Traum zu erfüllen.

Vertragliche Beziehungen zwischen der St. Petersburger Bergbau-Universität und der TU Bergakademie Freiberg gibt es bereits seit dem Jahr 1988. Wobei an dem am 3. November 1773 in St. Petersburg gegründeten Bergbauinstitut von Beginn an Freiberger Absolventen wie Peter Federovic Ilman (Vorlesungen in Metallurgie und Probierkunst; später Inspektor beziehungsweise Direktor der Bergschule) und Hanns M. Renovanz (1744 bis 1798; Vorlesungen in Mineralogie, Bergbau und Markscheidekunst; später Inspektor des Kaiserlichen Berginstitutes Petersburg) lehrten. Bald darauf kamen auch die ersten Studenten aus St. Petersburg nach Freiberg.

Diese Tradition setzt sich bis in die Gegenwart fort. So sind derzeit St. Petersburger Studierende in Freiberg, um hier ein Doppeldiplom zu erwerben und auch Wissenschaftler beider Universitäten arbeiten auf verschiedensten Gebieten zusammen – Das Institut für Mineralogie beispielsweise auf dem Gebiet der Mineralanalyse, wo gerade eine ungewöhnliche Goldmineralisation untersucht wird, die erst vor kurzen im mittleren Ural entdeckt wurde.