Winkler-Kolloquium zum Thema Materie unter extremen Bedingungen

Das 34. Clemens-Winkler-Kolloquium startet am 28. Oktober um 14 Uhr im Großen Hörsaal Chemie der TU Bergakademie Freiberg in der Leipziger Straße 29. In diesem Jahr steht die wissenschaftliche Tagung unter dem Motto "Materie unter extremen Bedingungen". Die rund 150 Teilnehmer begrüßten herzlich den Präsidenten der Gesellschaft Deutscher Chemiker (GdCh), Prof. Michael Dröscher, in ihrer Mitte.
Drei prominente Wissenschaftler aus München, Regensburg und Bayreuth stellten während des Kolloquiums ihre aktuellen Forschungsergebnisse vor. Dabei berichtete der Mikrobiologe Professor Karl O. Stetter von der Universität Regensburg über "Leben in siedendem Wasser - Zeugen der Urzeit". Der Mineraloge und Hochdruck-Experte Prof. Falko Langenhorst von der Universität Bayreuth betrachtete "Minerale unter Schock - Impaktereignisse in Natur und Experiment" und der Festkörperchemiker Prof. Wolfgang Schnick von der Ludwig-Maximilians-Universität München widmete sich dem Thema "Going to Extremes - mit Hochdruck und hohen Temperaturen zu neuen Materialien".

Erstmals vergab die Fakultät für Chemie und Physik zum Auftakt einen neu ausgelobten Fakultätspreis für besondere Leistungen in Studium und Forschung Die Auszeichnung ist nach Ferdinand Reich, dem Entdecker des Indiums, benannt und mit 500 Euro dotiert. Den Ferdinand-Reich-Preis erhält in diesem Jahr der Diplom-Chemiker Alexander Kämpfe, der als Doktorand am Institut für Anorganische Chemie forscht.

Das traditionelle Freiberger Kolloquium ist Clemens Winkler, einem der berühmtesten deutschen Chemiker, gewidmet. Es ist die wichtigste wissenschaftliche Veranstaltung der Fakultät für Chemie und Physik und findet jährlich im Oktober statt.

Foto: Der Dekan der Fakultät, Prof. Wolfgang Voigt (r.), im Gespräch mit Prof. Michael Dröscher, Präsident der GdCh), und Prof. Wolfgang Schnick, LMU München (Mitte), Fotograf: Tosten Mayer/TU Bergakademie Freiberg.

Ansprechpartner: 
Prof. Wolfgang Voigt