Welterbemacher erhalten auf Vorschlag der TU Freiberg die Verdienstmedaille des Landkreises

Gruppenbild: Drei Männer, zwei davon mit einer Urkunde in den Händen
Stellvertretend für den Förderverein Montanregion Erzgebirge e.V. durften Prof. Helmuth Albrecht und Volker Uhlig am 11. Dezember für ihr Engagement um den UNESCO-Welterbetitel die Verdienstmedaille des Landkreises Mittelsachsen von Landrat Matthias Damm entgegennehmen.

Der Vorschlag für die Verleihung an den Förderverein Montanregion Erzgebirge e.V. kam vonseiten des Rektors der TU Bergakademie Freiberg, Prof. Dr. Klaus-Dieter Barbknecht. Die Stadt Freiberg befürwortete diesen ebenfalls.

„Damit sollen die über Jahre andauernde Grundlagenarbeit sowie die sach- und fachkundige Begleitung des einmaligen Welterbeprojektes Montanregion Erzgebirge/Krušnohoří gewürdigt werden“, begründet Mittelsachsens Landrat Matthias Damm die Entscheidung. Mit der Vereinsgründung 2003 seien Ideen weiterentwickelt, Konzepte erstellt und Studien erarbeitet worden, ohne die eine nationale und internationale Bewerbung bei der UNESCO nicht möglich gewesen wären, ergänzt er. Die Verleihung erfolge erstmals nicht nur an eine Einzelperson, sondern an einen Verein, „weil es sich um einen großen gemeinschaftlichen Verdienst des Vorstandes und der Vereinsmitglieder handelt“, so Damm.

Die Medaille wird an Personen beziehungsweise Vereine oder Institutionen verliehen, die sich insbesondere im sozialen, kulturellen, sportlichen, wirtschaftlichen und politischen Bereich oder auf dem Gebiet des Umwelt- und Naturschutzes engagieren und dem Wohl der Gesellschaft dienen.

Der Verwaltungs- und Finanzausschuss hatte vorab nichtöffentlich über die Auszeichnung entschieden – so sieht es auch die Satzung über die Verleihung der Verdienstmedaille vor.