Was Glas alles kann: Neue Vitrinen im Foyer der terra mineralia

Collage mit den vier Vitrinen
Besucherinnen und Besucher und alle Interessierten können ab sofort in fünf neu gestalteten Vitrinen erfahren, wo Glas in der Natur vorkommt, wie es recycelt wird und in welchen High-Tech-Produkten man Glas eher nicht erwarten würde.

Die Institute für Glas- und Glastechnologie und für Mineralogie der TU Bergakademie Freiberg gestalteten gemeinsam die Schaufenster im Rahmen des internationalen Jahrs des Glases 2022. „Wir möchten zeigen, was der einzigartige Werkstoff Glas alles kann!“, sagt Jun.-Prof. Sindy Fuhrmann, die die neuen Vitrinen in der terra mineralia gemeinsam mit ihrer Doktorandin Lena Bußmann gestaltet hat. „Glas ist in unserer modernen Gesellschaft unabdingbar, sei es beim Touchscreen des Smartphones, bei High-Tech Gläsern für medizinische Geräte bis hin zum Glaskeramik-Kochfeld, auf dem wir täglich kochen.“ 

Vier Personen lichten den Vorhang vor einer VitrineMineralogie-Professor Gerhard Heide ergänzt: „Die ältesten auf der Erde vorkommenden Gläser finden sich im Triebischtal bei Meißen und sind ungefähr 300 Millionen Jahre alt (Obercarbon). Das Interessante ist, dass dieses wassereiche Gestein immer noch glasig ist und in größeren Steinbrüchen bis in die Mitte des 20. Jahrhunderts als Glasrohstoff genutzt wurde.“ In der Vitrine nebenan erkennen Besucherinnen und Besucher am wesentlich jüngeren Obsidian typische Formen einer glasig erstarrten Schmelze. „Die Vielfalt natürlicher Gläser wird ab Juli übrigens Gegenstand einer Sonderausstellung im Werner-Bau sein“, kündigt Prof. Gerhard Heide an.

Die Mini-Ausstellung zum Thema Glas kann ohne Eintritt im Foyer der terra mineralia besichtigt werden.

Fragen beantwortet / Contact: 
Prof. Dr. Gerhard Heide, Tel.: +49-(0)3731-39-2665