Warum Wirtschaftsingenieurwesen studieren?

© Detlev Müller
Interesse an Technik, Maschinen und Wirtschaft? Das Wirtschaftsingenieurwesen bietet die perfekte Schnittstelle. Als Experten für Betriebswirtschaft und Ingenieurwesen sind die Absolventen Allround-Talente und haben sehr gute Berufsaussichten.

Unser Experte ist Prof. Höck, Studiendekan des Studiengangs Wirtschaftsingenieurwesen.

Zunächst einmal, was steckt eigentlich hinter dem Begriff Wirtschaftsingenieurwesen?

Michael HöckGerade für heutige Unternehmen sind effiziente und effektive Betriebsabläufe wichtig, um eine größtmögliche Wirtschaftlichkeit zu erreichen. Das Wirtschaftsingenieurwesen ist die Schnittstelle zwischen der Betriebswirtschaft und dem Ingenieurwesen. Das heißt: Wir betrachten die verschiedenen Prozesse, zum Beispiel in den Bereichen Produktion, Logistik, Beschaffung oder Vertrieb, und erarbeiten Theorien, Methoden und Werkzeuge, um diese besser planen und steuern zu können.

Was sollte ich mitbringen, wenn ich Wirtschaftsingenieurwesen studieren möchte?

Durch die breitgefächerte Ausbildung ist der Wirtschaftsingenieur in nahezu allen Bereichen einsetzbar. Die mathematisch-, natur-, ingenieurwissenschaftlichen Fächer werden im Studium mit wirtschaftswissenschaftlichen und juristischen Disziplinen kombiniert. Daher ist neben einem Interesse an Wirtschaft und Technik, auch ein analytisches Verständnis sowie die Fähigkeit, sich schnell in neue Gebiete einzudenken, von Vorteil.

Wieso sollte ich Wirtschaftsingenieurwesen gerade an der TU Bergakademie Freiberg studieren?

Kurz gesagt: Wer bei uns studiert, wird ein wahrer Allrounder, dem nach dem Studium alle Türen offenstehen. Neben der praxisnahen Ausbildung genießen unsere Studenten eine exzellente Betreuung und eine hervorragende Laborausstattung. Zudem bieten wir vielfältige und zum Teil einzigartige Vertiefungsmöglichkeiten im Studiengang Wirtschaftsingenieurwesen an. Neben den Klassikern, wie dem Maschinenbau oder der Werkstofftechnologie, können sich unsere Studenten im Bereich der Rohstoffgewinnung speziell für Vertiefungsrichtungen im Tagebau und Tiefbau, Tiefbohrtechnik oder Erdöl und Erdgas entscheiden. Wer sich innerhalb der Verfahrenstechnik auf Keramik, Glas und Baustoffe spezialisieren möchte, kann dies ebenfalls tun. Durch die kombinierte Ausbildung in Wirtschaft und Technik bieten sich dem Wirtschaftsingenieur zahlreiche Karrierechancen und Zukunftsperspektiven in den Bereichen Projektmanagement, Produktion/Fertigung, Logistik, Marketing/Vertrieb oder im Controlling.  


Für weitere Fragen steht Prof. Höck zur Verfügung:

 

Prof. Dr. Michael Höck
Schlossplatz 1, Zimmer 3.101
Telefon +49 (3731) 39-2676
Michael [dot] Hoeckatbwl [dot] tu-freiberg [dot] de