Vulcano Summer School 2019 mit Freiberger Geophysikern

Eine Mann und eine Frau bei Messungen im Feld
In der Vulcano Summer School trafen sich bereits zum fünften Mal Wissenschaftler, Ingenieure und Studierende der Geologie, Geophysik, Fernerkundung, Ozeanographie, Astrobiologie und Robotik zu einer Forschungsexkursion auf Vulcano in Italien. Auch die TU Bergakademie Freiberg war erstmals dabei.

Die 46 internationalen Teilnehmer von zahlreichen Universitäten und Institutionen testeten Messgeräte zu Wasser und auf Land, führten Untersuchungen zu Charakter und Entstehung des Vulkanismus‘ auf Vulcano durch und tauschten sich in Diskussionen, Vorlesungen und Poster Sessions über ihre Arbeiten und Ergebnisse aus.

„Aktive Vulkane mit ihren extremen Bedingungen in Bezug auf Temperaturen, Gase, Gelände und Böden sind ideale Analoggebiete für extraterrestrische Himmelskörper wie den Mond oder den Mars“, erklärt Dr. Jana Börner von der Technischen Universität Bergakademie Freiberg.

Die Freiberger Universität war zum ersten Mal bei der Vulcano Summer School vertreten. Die Freiberger Wissenschaftler/innen führten vor Ort unter anderem geoelektrische und elektromagnetische Messungen an aktiven vulkanischen Gasaustritten, auch Fumarolen genannt, durch. Die Daten liefern wichtige Informationen über deren  Aufstiegswege und –mechanismen.

Organisiert wurde die Vulcano Summer School vom Deutschen Zentrum für Luft und Raumfahrt (DLR) und der Jacobs Universität Bremen. Die Förderung übernahm die Europlanet.

Video der vorangegangen Vulcano Summer School: https://www.youtube.com/watch?v=HHhfoa1mxwg

Ansprechpartner: 
Dr. Jana H. Börner, Tel.: +49-3731-39-2637
Geophysik-Team: 4 Freiberger, 1 Doktorandin der TU Berlin
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