Von Robotik bis Virtual Reality: Schüler lernen die Welt der Informatik an der TU Freiberg kennen

Schüler bei der Programmierung von Mikrocontrollern
Im Rahmen der Schüleruniversität „Informatik“ lernen Schüler aus ganz Deutschland vom 5. bis 7. August sowohl die Lehrinhalte als auch die aktuelle Forschung in diesem Bereich kennen. Dabei wird die Vielfalt der Informatik anhand von Workshops und Praktika beim gemeinsamen Programmieren greifbar.

Informatik interessierten Schüler/innen wird an der TU Bergakademie gerade viel geboten. In drei abwechslungsreichen Projekttagen bekommen sie einen anschaulichen Einblick in die Bandbreite der Informatik. Als Einstieg werden im Roboterlabor die Herausforderungen mobiler fahrender, fliegender und schwimmender autonomer Systeme anhand aktueller Forschungsprojekte verdeutlicht.

Danach folgt ein thematischer Schwenk, von den leistungsfähigen Robotersystemen auf sogenannte Mikrocontroller. In einem Workshop lernen die Schüler/innen, wie man die Controller programmiert und können sich dann selbst darin ausprobieren.

Anschließend geht es für die Teilnehmer/innen der Schüleruniversität in die virtuelle Welt. In der CAVE erfahren sie, was man mit Hilfe der modernen Projektionstechnologie alles interaktiv visualisieren kann. So tauchen sie beispielsweise in komplexe Vorgänge aus Hochtemperaturprozessen oder in die Struktur von Filterwerkstoffen aus dem Sonderforschungsbereich 920 der Freiberger Universität ein. Weiterhin können die Schüler sich virtuell durch 3D-Scans des Freiberger Bergwerkes bewegen. Neben der CAVE erkunden die Schüler/innen die virtuellen Welten auch mit Head Mounted Displays (bzw. VR-Brillen) und haben dabei den direkten Vergleich zwischen den beiden VR-Technologien.

Mitte der Projekttage werden Modellierungstechniken für 3D Welten vorgestellt. Auf Grundlage existierender Daten und Modelle gestalten die Schüler dabei ihr eigenes virtuelles Abbild der Reichen Zeche und der Umgebung Freibergs und erfahren mehr zur wissenschaftlichen Visualisierung oder dem Game-Design. Hierbei können sie ihrer Kreativität freien Lauf lassen.

Am letzten Tag werden digitale 3D-Modelle von realen Objekten erschaffen. Die Dozenten führen dazu Techniken aus dem Fachgebiet der Photogrammetrie vor. Mit viel Begeisterung erzeugen einige Teilnehmer nicht nur digitale Abbilder der bereitgestellten Beispielobjekte sondern auch von ihren Mitschülern und der Einrichtung des PC-Pools.

Neben den vielen fachlichen Erfahrungen können die Teilnehmer/innen ihre Fragen rund um das Studium klären und gemeinsam mit Studierenden und Mitarbeitern ins „Studentenleben auf Probe“ eintauchen.

Julius Winkler bei der Schüleruniversität Foto: TU Bergakademie Freiberg„Ich habe durch einen Freund von der Schüleruniversität erfahren. Mich interessiert vor allem das Programmieren, das ich in der Informatik-Woche noch besser kennenlernen und vertiefen kann.“ 

Julius Winkler, 15 Jahre aus Leipzig

Ansprechpartner: 
Florian Richter M.Sc., Tel.: +49 3731/39-3016
Prof. Sebastian unterstützt einen Schüler bei der Programmierung
Die Studierenden bei der Programmierung
Prof. Sebastian Zug erklärt einem Teilnehmer ein technisches Bauteil
Die Studierenden bei der Programmierung
Von den Schülern erstellte 3D-Modelle
Von den Schülern erstellte 3D-Modelle
Von den Schülern erstellte 3D-Modelle