Unterstützung für geflohene Forschende aus der Ukraine durch die VolkswagenStiftung

Wissenschaftler:innen, die durch die Invasion russischer Truppen gezwungen sind, die Ukraine zu verlassen, können Fördermittel von der VolkswagenStiftung erhalten, um ihre Tätigkeit an einer Universität oder einem Forschungsinstitut in Deutschland fortzusetzen.

Ab sofort können Anträge für einen Förderzeitraum von 6 bis 12 Monaten bei der VolkswagenStiftung eingereicht werden.

Schnell und unkompliziert will die VolkswagenStiftung auf die prekäre Lage in der Ukraine reagieren und Forschenden aus dem Land in Deutschland eine Perspektive bieten. Sie können ein monatliches Stipendium in Höhe von 1.500 EUR (für Promovierende) bzw. 2.100 EUR (für Promovierte) sowie einen monatlichen Familienzuschlag von bis zu 500 EUR erhalten. Zudem kann die Stiftung einen einmaligen Zuschuss von bis zu 3.000 EUR zur Einrichtung eines Hausstandes in Deutschland gewähren.

Zur Antragstellung eingeladen sind promovierte Wissenschaftler:innen an deutschen Hochschulen und Forschungsinstituten, die ukrainischen Partner:innen einen Arbeitsplatz in ihrer Arbeitsgruppe zur Verfügung stellen möchten. Anträge sind von den Hochschulleitungen und gastgebenden Forschenden gemeinsam zu stellen. Die Stiftung begrüßt es, wenn die Einrichtungen Anträge gebündelt stellen, sofern mehrere geflohene Forschende aufgenommen werden sollen.

Details zu Antragstellung

Fragen beantwortet / Contact: 
Förderreferent Dr. Matthias Nöllenburg, +49 511 8381 290, Mail: noellenburg@volkswagenstiftung.de