Unternehmen treffen Wissenschaft: Technologietransfer an der TU Bergakademie Freiberg

Technologietransfer an der TU Bergakademie Freiberg
Science meets Industry heißt die Veranstaltung, bei der sich heute (4. März) Vertreter aus Wirtschaft und Industrie an der TU Bergakademie Freiberg treffen und einen Einblick in aktuelle Forschungsergebnisse verschiedener sächsischer Forschungseinrichtungen erhalten.

Innovative Ideen aus der Wissenschaft sollen hier Aufmerksamkeit erwecken und auf einen möglichen Übergang in die Industrie geprüft werden. Insbesondere bei den wenige Minuten dauernden Vorträgen können die Wissenschaftler/innen ihre Ideen kurz und prägnant dem Fachpublikum vorstellen. So geht es beispielsweise um Verfahren zur Züchtung von Kristallen, neue Halbleitermaterialien und elektronische Bauelemente, Sensoren und Sensormaterialien sowie Software, Robotik und künstliche Intelligenz – Forschung, die insbesondere in der Mikroelektronik und Mikrosystemtechnik zum Einsatz kommen kann. Vertreten sind neben der TU Bergakademie Freiberg auch das Fraunhofer-Institut für Integrierte Schaltungen Dresden, das Helmholtz-Zentrum Dresden-Rossendorf, das Fraunhofer-Institut für Elektronische Nanosysteme Chemnitz, das Fraunhofer-Institut für Organische Elektronik, Elektronenstrahl- und Plasmatechnik Dresden sowie forschungsaffine Unternehmen aus der Region.

„Außerdem werden die Teilnehmer durch die beteiligten Institute der TU Bergakademie Freiberg geführt und lernen das Institut für Elektronik- und Sensormaterialien, das Kristallzüchtungs- und das Reinraumlabor sowie den Projektionsraum für interaktive Virtual-Reality-Erfahrungen kennen“, erklärt Franz Selbmann vom Institut für Elektronik- und Sensormaterialien, der die Veranstaltung von Seiten der Hochschule mitorganisierte. „Mit Workshops und zwei Keynote-Vorträgen von Dr. Erik Berger (Siemens) und Prof. Sebastian Stober von der Universität Magdeburg zum Thema Data Science und künstliche Intelligenz werden den Teilnehmern weitere Impulse für themenbezogene Zusammenarbeit geboten“, so Selbmann.

 „Wir freuen uns über das erneut abwechslungsreiche Transferevent, das hoffentlich zahlreiche Innovationen aus den sächsischen Forschungsinstituten in Richtung Industrie, Marktreife und schließlich den Markt überträgt“, erklärt Frank Bösenberg, Geschäftsführer und Vorstand des Silicon Saxony e. V. Das Event in Freiberg ist die dritte Auflage der Reihe „Science meets Industry“, die vom Verein Silicon Saxony in Kooperation mit jeweils einem oder mehreren Gastgebern organisiert wird. In den Vorjahren fanden die Transferveranstaltungen in Dresden und Chemnitz statt. Die TU Bergakademie Freiberg ist Mitglied des Vereins. 

Über Silicon Saxony e. V.

Der Silicon Saxony e. V. ist ein Hightechnetzwerk und Mikroelektronik-Cluster mit rund 350 Mitgliedern. Als eigenfinanzierter Verein verbindet Silicon Saxony seit seiner Gründung im Jahr 2000 Hersteller, Zulieferer, Dienstleister, Hochschulen/Universitäten, Forschungsinstitute, öffentliche Einrichtungen sowie branchenrelevante Startups am Wirtschaftsstandort Sachsen und darüber hinaus. Als öffentlichkeitswirksame Informations-, Kommunikations- und Kooperationsplattform sowie durch die Teilnahme an und die Organisation von Branchenevents fördert der Verein die regionale, nationale und internationale Vernetzung seiner Mitglieder. Gezielte Lobbyarbeit gewährleistet z. B. die Mitgestaltung von Förderprogrammen - von der lokalen bis zur europäischen Ebene. Experten des Netzwerkes stellen zudem in Arbeitskreisen und weiteren Formaten den Know-how-Transfer sowie enge wirtschaftliche Beziehungen zwischen den Mitgliedern sicher und treiben Innovationen voran.

Ansprechpartner: 
M. Sc. Franz Selbmann, Tel.:03731 / 39 27 061, franz.selbmann@esm.tu-freiberg.de