Universitätscampus wächst: Moderne Lehr- und Lernmöglichkeiten mit viel Platz für Studierende

Rohentwurf Neubau Hörsaalzentrum/Bibliothek der TU Bergakademie Freiberg
Viel Platz zum gemeinsamen Lernen – Das ist der Wunsch vieler Studierender. Diesen erfüllt die Universität mit modernen Gebäuden auf dem Campus. Die neue Universitätsbibliothek mit Hörsaalzentrum bietet künftig bis zu 1.500 Studierenden verschiedene Möglichkeiten zum Lernen und Studieren.

In dem modernen und nachhaltigen Bibliotheksgebäude finden Studierende künftig über drei Etagen verteilt insgesamt 480 Arbeitsplätze für moderne Lern- und Arbeitsformen von festen über mobilen und Lounge-artigen Treffpunkten bis hin zu Einzel- und Gruppenarbeitsräumen sowie einem Eltern-Kind-Raum und einem Sehbehinderten Arbeitsplatz. WLAN auf allen drei Etagen und Arbeitsplätze mit LAN-Kabel sowie Ladeschränke für Laptops ermöglichen zudem das mobile und digitale Arbeiten mit größeren Datenmengen direkt vor Ort. Und auch der Bibliotheksservice für Studierende wird erweitert. Diese können nicht nur künftig ihre Medien an speziellen Automaten selbstausleihen, sondern diese auch automatisch zurückgeben.

Ein Highlight für die innovative Lehre an der TU Bergakademie Freiberg stellt zudem der Mixed Reality Raum dar. In diesem können die Studierenden mit unterschiedlichen Medien (AR Brille, Virtueller Realität, Smart Phone, Tablet) selbst an 3D-Modellen arbeiten und erhalten an bestehenden Modellen aus der Chemie (Moleküle), der Paläontologie, der Strömungsmechanik (Eigenschaften von Gasen oder Flüssigkeiten), der Mechanik (Simulation von Festkörperverhalten) und dem Bergbau (Maschinen) Einblicke in aktuelle technische Entwicklungen.

Ergänzt wird die neue Universitätsbibliothek von einem Hörsaalzentrum. Das mit modernster Technik ausgestattete Gebäude bietet mit zwei großen Hörsälen und Seminarräumen bis zu 860 Studierenden Platz für die modernen Lehr- und Unterrichtsformen der Universität. Leistungsfähige Projektionen, Kameras und Studiotechnik ermöglichen zudem die Entwicklung neuer Formate der Hochschulbildung mit technischer Unterstützung für Hör- und Sehbehinderte.

„Damit entstehen unmittelbar auf dem Campus weitere attraktive Lernorte für unsere Studierenden, mit dem wir vor allem das gemeinsame, barrierefreie Lernen und Entwickeln von Ideen und Projekten fördern und den künftigen Anforderungen der Digitalisierung gerecht werden“, erklärt der amtierende Kanzler Jens Then.

Der Neubau ersetzt das in den Jahren 1977 bis 1980 errichtete Bibliotheksgebäude an der Agricolastraße 10. Zusätzlich entsteht in diesem Zusammenhang das neue Hörsaalzentrum mit seinen vielfältigen Möglichkeiten für Studierende und Universitätsangehörige. Der Gebäudekomplex soll ab Wintersemester 2021/22 nutzbar sein.

Für das Bauprojekt unter Regie des Staatsbetriebes Sächsisches Immobilien-und Baumanagement sind Gesamtkosten in Höhe von 40 Millionen Euro veranschlagt. Die Finanzierung erfolgt aus Mitteln, die durch die 2015 erfolgte BAföG- Übernahme durch den Bund frei geworden sind. Diese Mittel werden in Sachsen ausschließlich für die Hochschulen und die Universitätsmedizin eingesetzt.

Logo Freistaat SachsenDas Bauprojekt wird mitfinanziert durch Steuermittel auf der Grundlage des von den Abgeordneten des Sächsischen Landtages beschlossenen Haushaltes.


Rohentwurf der Straße im Neubau Hörsaalzentrum/Bibliothek der TU Freiberg
Blick auf den aktuellen Baustand am Neubau Hörsaalzentrum/Bibliothek.
(v.l.) Zwei Männer mit einer Zeichnung in den Händen
Blick in einen der geplanten Hörsäle.
Blick in einen der Lesesäle.