Universitätsbibliothek beendet Humboldt-Ausstellung „Florae Fribergensis“ mit Finissage

Blick auf historische Bücher und botanische Proben
Am 27. August (18 Uhr) beendet der Geologe Jens Kugler mit seinem Vortrag „Ich seh etwas, was Du nicht siehst“ die Ausstellung der Universitätsbibliothek der Technischen Universität Bergakademie Freiberg zu dem berühmten Frühwerk Alexander von Humboldts.

In der „Florae Fribergensis specimen“ (1793) beschreibt der junge Wissenschaftler, der ab Juni 1791 acht Monate lang an der Bergakademie studierte, die in Freiberger Gruben entdeckte unterirdische Pflanzenwelt. In seinem Werk erfasste er unter anderem 124 Flechten und 134 Pilze, der bis dahin kaum erforschten Pflanzengruppe der Kryptogamen. Viele dieser Pflanzen konnte Humboldt erstmalig nachweisen.

In seinem Vortrag widmet sich Jens Kugler noch einmal diesem Unbeachtetem, Übersehenem sowie Rätselhaftem und erzählt unter anderem von untertägigen Lebensformen, die man dort so nicht vermuten würde.

Lange bleibt der Agricola-Saal der Universitätsbibliothek jedoch nicht ungenutzt: Schon am 29. August eröffnet Prof. Gerhard Heide, Professor für Mineralogie und Direktor der Geowissenschaftlichen Sammlungen der TU Bergakademie Freiberg, um 18 Uhr die neue Ausstellung “Auf den Spuren Alexander v. Humboldts durch Sibirien”.

Weitere Informationen unter:

https://tu-freiberg.de/veranstaltungen/2019-08-27/finissage-zur-ausstellung-florae-fribergensis

https://tu-freiberg.de/veranstaltungen/2019-08-29/ausstellungseroeffnung-auf-den-spuren-humboldts

Ansprechpartner: 
Angela Kugler-Kießling, Tel.: 03731/39-4358