Universität vergibt Mary-Hegeler-Stipendium zur Förderung junger Wissenschaftlerinnen

(v.l.) Simone Schopf, Prof. Broder J. Merkel (Prorektor für Strategieentwicklung
Bereits zum vierten Mal hat die TU Bergakademie Freiberg am 29. August das Mary-Hegeler-Stipendium vergeben. Dieses Jahr überreichte Prof. Broder J. Merkel, Prorektor für Strategieentwicklung, die Förderbescheide an Maryam Akhlaghi und Simone Schopf.

Maryam Akhlaghi arbeitet derzeit als wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Eisen- und Stahltechnologie (Fakultät für Werkstoffwissenschaft und Werkstofftechnologie) und wird nun dank des Stipendiums ihr Projekt über Zinnlegierungen weiterverfolgen können. Für sie ist das Stipendium eine großartige Möglichkeit ihre Traumkarriere zu verfolgen. Nach Ende des Stipendiums will sie weiter an der Universität forschen.

„Ich freue mich, dass ich mit dem Mary-Hegeler-Stipendium die Gelegenheit bekomme, meine Untersuchungen an Biolaugungsbakterien fortzuführen und in einem eigenständigen Projekt, das zur Habilitation befähigt, umzusetzen“, so die zweite Stipendiatin Simone Schopf, die am Institut für Biowissenschaften (Fakultät für Chemie und Physik) forscht.

Nur etwa jede zehnte Professur an der Bergakademie wird von einer Frau wahrgenommen. Dabei gibt es unter den Frauen an der Technischen Universität großes wissenschaftliches Potenzial. „Unsere Aufgabe ist es, die Nachwuchswissenschaftlerinnen dabei zu unterstützen, dieses Potenzial bestmöglich zu verwirklichen“, erklärt Prof. Merkel.

Seit 2012 vergibt die TU Bergakademie Freiberg daher das Mary-Hegeler-Stipendium zur Förderung junger Wissenschaftlerinnen während ihrer Habilitation beziehungsweise Post-Doc-Phase. Die Stipendienhöhe beträgt monatlich 2.300 EUR plus eventuelle Zuschläge. Benannt ist das Stipendium nach der ersten eingeschriebenen Frau der TU Bergakademie Freiberg, die von 1885 bis 1886 in Freiberg Vorlesungen besuchte.

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