Universität trauert um Prof. Kurt Biedenkopf

Prof. Kurt Biedenkopf. Foto: TU Bergakademie Freiberg
Mit tiefer Bestürzung hat die Universität am 13. August vom Tod ihres langjährigen Hochschulratsmitglieds Prof. Kurt Biedenkopf erfahren. Als Ministerpräsident des Freistaats Sachsen trug er maßgeblich zur erfolgreichen Weiterentwicklung der TU Bergakademie Freiberg seit 1990 bei.

„Mit Prof. Biedenkopf haben wir einen an Erfahrung reichen und hoch geschätzten Berater und Förderer der Universität sowie einen kompetenten Meinungsführer in Politik, Wissenschaft und Medien verloren“, erklärt Rektor Prof. Dr. Klaus-Dieter Barbknecht.

Prof. Biedenkopf war seit der politischen Wende über viele Jahre sehr eng mit der TU Bergakademie Freiberg verbunden und hat wegweisend für sie gewirkt. Nach seiner Amtszeit als sächsischer Ministerpräsident (1990-2002) wurde er am 28. Januar 2013 auf Vorschlag der TU Bergakademie Freiberg vom Sächsischen Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst in den Hochschulrat der Universität berufen.

„Neben seinen politischen Leistungen hat Prof. Kurt Biedenkopf insbesondere die Arbeit des Hochschulrates der TU Bergakademie Freiberg in seiner Amtszeit von 2013 bis 2019 maßgeblich mit beeinflusst und sich aktiv in die Profilbildung und Verbesserung der Leistungs- und Wettbewerbsfähigkeit der Universität eingebracht“, ergänzt Prof. Reinhard Schmidt, Hochschulratsvorsitzender der TU Bergakademie Freiberg. Er unterstützte die Bergakademie Freiberg beispielsweise auf dem Weg hin zur Technischen Universität und damit zum Erhalt des Promotionsrechts sowie bei der Einrichtung interdisziplinärer Studiengänge und Zentren, wie dem Interdisziplinären Ökologischen Zentrum (IÖZ).

Die Technische Universität Bergakademie Freiberg trauert mit der gesamten Familie und wird Prof. Biedenkopf stets in höchsten Ehren gedenken.

In aufrichtiger Anteilnahme

Das Rektorat, der Senat, der Hochschulrat sowie alle Mitglieder und Angehörigen der TU Bergakademie Freiberg