Über 80 Prozent der Absolventen würden wieder hier studieren

Absolventen der TU Bergakademie Freiberg bei der Absolventenverabschiedung 2014
Freiberger Absolventen zeigen sich im Rückblick sehr zufrieden mit ihrer Ausbildung und finden nach dem Studium schnell einen Job.

Zu dem Schluss kommt die zweite Sächsische Absolventenstudie, die am 2. April in Dresden vorgestellt wurde. Demnach bleiben auch mehr Absolventen in der Region und in Ostdeutschland.

Besonders die Bewertung der Studienentscheidung fällt aus Sicht der Absolventen insgesamt positiv aus: Demnach würden 82 Prozent der Befragten wieder an der TU Bergakademie Freiberg studieren. Dieser Wert hat sich im  Vergleich zur ersten Befragung aus dem Jahr 2008/09 sogar noch verbessert. Zugleich liegt Freiberg damit knapp über dem Durchschnitt im Vergleich mit anderen sächsischen Universitäten. 71 Prozent der Absolventen würden wieder das gleiche Fach studieren – damit liegt die Freiberger Universität fünf Prozentpunkte über dem sächsischen Durchschnitt. „Wir freuen uns sehr, dass unsere Maßnahmen zur Verbesserung der Studienbedingungen und des Studienerfolgs Früchte tragen. Gerade im sachsenweiten Vergleich erzielen wir sehr gute Ergebnisse“, betont Prof. Silvia Rogler, Prorektorin für Bildung.

Dabei bewerten die Absolventen vor allem Aufbau und Struktur des Studienganges sowie die fachlichen Spezialisierungs- und Vertiefungsmöglichkeiten durchweg positiv. Zudem schätzen sie die ausreichende Anzahl von Plätzen in Lehrveranstaltungen –  auch hier liegt die TU Bergakademie Freiberg deutlich über dem sächsischem Durchschnitt. Der Befragung zufolge findet über die Hälfte der Absolventen in den ersten zwölf Monaten eine Anstellung (60 Prozent nach sechs Monaten). An den anderen sächsischen Universitäten konnte weniger als die Hälfte so schnell einen Job finden.

Die zweite sächsische Absolventenstudie zeigt auch, dass immer mehr Absolventen der TU Freiberg in Sachsen bleiben: 49 Prozent der Befragten ließen sich hier nieder. Das ist eine deutliche Steigerung im Vergleich zur ersten Studie, wonach 44,9 Prozent im Freistaat blieben. 16,3 Prozent der Absolventen der TU Bergakademie Freiberg sind in Ostdeutschland (ohne Sachsen) geblieben, 5,8 Prozent gingen nach dem Studium ins Ausland.

Für die Sächsische Absolventenstudie wurden Absolventen des Jahrgangs 2010/11 aller Hochschulen im Geschäftsbereich des Sächsischen Staatsministeriums für Wissenschaft und Kunst befragt. Ziel der Untersuchung ist es, auf Basis dieser Rückmeldungen ein umfassendes Bild zu erhalten, wie gut den Absolventinnen und Absolventen der Einstieg in das Berufsleben gelingt. Dazu konnten 461 Absolventinnen und Absolventen der Technische Universität Bergakademie Freiberg der Prüfungsjahrgänge 2010/11 befragt werden. 

Wohin verschlägt es die Absolventen der TU Bergakademie Freiberg?

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