TU Freiberg plant Leichtbauzentrum mit polnischen Partnern

Fünf Personen vor Fahnen.
Die TU Bergakademie Freiberg hat am 17. Mai im polnischen Gleiwitz eine Kooperationsvereinbarung für den Aufbau eines Polnisch-Deutschen Zentrums für hybride Leichtbaustrukturen unterzeichnet.

Partner der Vereinbarung sind die Schlesische Technische Universität, die Stadt Gleiwitz, die Sonderwirtschaftszone Katowitz, der Verband der schlesischen Luftfahrtindustrie "Bielsko", das Institut für Leichtbau und Kunststofftechnik der TU Dresden sowie die TU Bergakademie Freiberg. 

Der Leichtbau bildet sowohl in Sachsen als auch in Oberschlesien ein wichtige Innovationsfeld für die Wissenschaft und die Wirtschaft. Leichtbaurelevante Industriezweige wie der Automobilbau, der Flugzeugbau und der Maschinenbau bilden in beiden Regionen Schwerpunkte, so dass sich wirtschaftliche Potentiale für Kooperationen erschließen. Das neu zu errichtende Zentrum soll die interregionale Zusammenarbeit in der Forschung, der Fachkräftequalifizierung und der Industrie koordinieren. Beim hybriden Leichtbau geht es um Verbundwerkstoffe und -strukturen aus verschiedenen Materialien, die in der Kombination besondere Eigenschaften aufweisen und z. Bsp. die Herstellung extrem leichter und gleichzeitig sehr sicherer Autokarosserien ermöglichen. 

Eine 14köpfige Delegation der TU Bergakademie Freiberg ist vom 16. bis 18. Mai zu Gast an den Partneruniversitäten in Gleiwitz und Krakau. Mit beiden Hochschulen, der Schlesischen Technischen Universität in Gleiwitz und der AGH Universität in Krakau ist die TU BAF bereits seit Jahrzehnten eng verbunden, wobei die Zusammenarbeit bis in die 1950er Jahre zurückreicht. Anknüpfungspunkte sind gemeinsame Schwerpunkte von Forschung und Lehre im Bereich der Rohstoff- und Energiewirtschaft sowie der Material- und Werkstoffforschung.

Mit beiden Universitäten bestehen langjährige Kooperationsvereinbarungen sowie Programme, die den studentischen Austausch fördern. So haben in den letzten Jahren 27 Studierende aus Krakau und 30 Studierende aus Gleiwitz im Rahmen von Doppel-Abschluss-Studiengängen an der TU Bergakademie Freiberg studiert, vor allem im Bereich der Werkstofftechnologie.

„Die guten internationalen Kontakte der TU Bergakademie Freiberg sind auch der Grund für die positiven Bewertungen bei aktuellen Hochschul-Rankings“, sagt TU-Rektor Prof. Dr. Klaus-Dieter Barbknecht in Hinblick auf die guten Platzierungen der Bergakademie beim Top University Ranking und dem CHE Ranking 2018.  

Weitere Informationen: http://tu-freiberg.de/international/partner/europa

http://tu-freiberg.de/presse/che-ranking-tu-bergakademie-freiberg-platziert-sich-in-spitzengruppe

http://tu-freiberg.de/presse/spitzenplatz-fuer-tu-bergakademie-freiberg-bei-aktuellem-universitaetsranking

Ansprechpartner: 
Dr. Jens Grigoleit, Prorektorat Forschung, Telefon 03731/39-2585