TU Freiberg ist Deutschland-Büro des UNESCO-Kompetenzzentrums für Ausbildung im Rohstoffsektor

Die Beteiligten bei der Unterzeichnung des Vertrages
Die Non-Profit Organisation „International Competence Centre for Mining-Engineering Education“ möchte einen einheitlichen Rahmen für die Aus- und Weiterbildung im Rohstoffbereich unterstützen.

Durch vielfältige Forschungsaktivitäten leistet das Netzwerk außerdem einen Beitrag zur Erfüllung der Nachhaltigkeits-Ziele der Vereinten Nationen.

Prof. Klaus-Dieter Barbknecht, Rektor der TU Bergakademie Freiberg und Projektkoordinator Prof. Carsten Drebenstedt unterzeichneten am 22. Januar das Abkommen zur Einrichtung eines Büros des International Competence Centre for Mining-Engineering Education under the auspices of UNESCO für Deutschland in Freiberg. Die Vertragsunterzeichnung fand in einer virtuellen Zeremonie mit VertreterInnen des UNESCO-Zentrums mit Hauptsitz an der St. Petersburger Bergbau-Universität statt. Freiberg ist damit Sitz einer der vier Ländervertretungen in den UNESCO-Mitgliedsstaaten. Kernaufgaben des Zentrums sind beispielsweise die Förderung von Ideen und Innovationen und des globalen Dialogs zwischen Staaten und Hochschulen zum Einklang von Rohstoffabbau, Umweltschutz und sozialen Belangen sowie die Unterstützung von Austausch- und Mobilitätsprogrammen für Studierende und Forschende.

„Schon 2012 hat die TU Bergakademie Freiberg gemeinsam mit der Gorny-Universität das Netzwerk World Forum of Universities of Resources on Sustainability ins Leben gerufen und sich fortwährend für die Etablierung des International Competence Centre for Mining-Engineering Education engagiert. Ich freue mich sehr, dass die Zusammenarbeit im Geoingenieurwesen nun auf eine neue Ebene gehoben wird. Mit der Einrichtung der Außenstelle für Deutschland übernimmt die TU Bergakademie Freiberg eine Vorreiterrolle und gleichzeitig eine besondere Verantwortung“, sagt Rektor Prof. Klaus-Dieter Barbknecht anlässlich der Vertragsunterzeichnung.

„Das Büro des UNESCO-Zentrums in Freiberg wird sich mit seinem ausgeprägten internationalen Netzwerk und den vorhandenen internationalen Bildungs- und Forschungsangeboten aktiv in das UNESCO-Zentrum einbringen und gleichzeitig zur Stärkung und Weiterentwicklung der TU Bergakademie Freiberg beitragen“, schätzt Prof. Carsten Drebenstedt ein. In den kommenden Jahren sollen dafür unter anderem Weiterbildungsmöglichkeiten für Forschende und IngenieurInnen mit Fokus auf den verantwortungsvollen Umgang mit mineralischen und energetischen Rohstoffen entwickelt werden. Weitere Filialen des Zentrums befinden sich in Leoben/Österreich, Lapeenranta/Finnland und London/UK.

Ansprechpartner: 
Prof. Carsten Drebenstedt, Carsten.Drebenstedt@mabb.tu-freiberg.de