TU-Forscher demonstrieren 3D-Printing von nachwachsenden Rohstoffen auf der Hannover Messe

Wie man nachwachsende Rohstoffe im 3D-Drucker einsetzt, zeigen Forscher der TU Bergakademie Freiberg auf der diesjährigen Hannover Messe.

Für das 3D-Printing werden u.a. Miscanthusgras, verschiedene Holzmehle und Aprikosenkernmehl verwendet. Der Fokus liegt aktuell bei der Umsetzung großvolumiger Geometrien und der Entwicklung und Optimierung von Binder-Pulver-Kombinationen zur Erzeugung spezifischer Eigenschaften. 

Weiterhin stellt die Freiberger Universität das plasma-elektrolytische Polieren aus. Hierbei wird die Oberfläche von komplexen und filigranen metallischen Bauteilen und Strukturen geglättet. Aktuelle Forschungsgegenstände sind die Entwicklung werkstoffbezogener Elektrolyte und das selektive Polieren. 

Die Professur für Additive Fertigung des Instituts für Maschinenelemente, Konstruktion und Fertigung (IMKF) unter Leitung von Prof. Dr.-Ing. Henning Zeidler präsentiert sich vom 1. bis 5. April am Gemeinschaftsstand der Hochschulen „Forschen für die Zukunft“ (Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen) in Halle 2 am Stand A38. Unterstützend beteiligen sich das Dezernat 2, die TransferassistentInnen und SAXEED. 

Weitere Informationen: http://tu-freiberg.de/fakult4/imkf/professur-fuer-additive-fertigung/veranstaltungen

Ansprechpartner: 
Prof. Dr. Henning Zeidler, Telefon 03731 / 39-3066