TU Bergakademie Freiberg feiert 250. Geburtstag von Humboldt und die Verleihung des Welterbetitels

Mann in Kostüm
Am 14. September steht Freiberg ganz im Zeichen von Alexander von Humboldt sowie der Feier des Welterbetitels der "Montanregion Erzgebirge/Krušnohoří". Neben der "Bergparade auf Humboldts Spuren" durch die Freiberger Altstadt findet ab 21 Uhr der Große Sächsische Bergmännische Zapfenstreich statt.

2019 hätte mit Alexander von Humboldt einer der bekanntesten Studenten der Bergakademie Freiberg seinen 250. Geburtstag gefeiert. Das wird auch in Freiberg gefeiert, wo er ein Jahr lang studierte und lebte.

Gemeinsam mit der Universitätsstadt Freiberg und der Historischen Freiberger Berg- und Hüttenknappschaft e.V. führt die große Bergparade „Auf Humboldts Spuren“ ab 17 Uhr vom Humboldt-Denkmal am Werner-Platz zu vielen Stationen (unter anderem Alte Mensa, Akademiestraße und  Weingasse) an denen Humboldt gewirkt und gelebt hat. Dort gibt es nicht nur interessante Informationen zu Humboldt, sondern auch ein „Treffen mit ihm selbst“ und seinem Lehrer Abraham Gottlob Werner sowie seinem Kommilitonen Johann Carl Freiesleben. Die Parade endet mit einer Aufwartung im Schlosshof.

Um 19 Uhr beginnt dann die große Welterbe-Feier mit Deutsch-Pop der Band „berge“ auf dem Obermarkt.

Ab 21 Uhr findet dann der Große Sächsische Bergmännische Zapfenstreich des Sächsischen Landesverbandes der Bergmanns-, Hütten- und Knappenvereine e.V. mit ca. 500 Uniformträgern, darunter 216 Bergmusiker, aus der ganzen Montanregion, statt und die Welterbe-Urkunde durch die Staatsministerin des Auswärtigen Amtes der Bundesrepublik Deutschland Michelle Müntefering an Ministerpräsident Michael Kretschmer überreicht wird.

Auf einer Welterbe-Meile präsentieren sich ab 15 Uhr zudem verschiedene Welterbe-Bestandteile der „Montanregion Erzgebirge/Krušnohoří“.

Den Titel trägt die Region nach über 19 Jahren Arbeit seit 6. Juli dieses Jahres. Die weltweite Bedeutung der Bergakademie seit ihrer Gründung im Jahre 1765 hat dabei wesentlich zur erfolgreichen Begründung des Antrages beigetragen. In der Freiberger Altstadt gehören die Gebäude der TU Bergakademie Freiberg (Komplex Akademiestraße/Prüferstraße, Wernerbau) auch die Anlagen des Forschungs- und Lehrbergwerkes „Reiche Zeche“ sowie die „Alte Elisabeth“ zu den insgesamt 176 Objekten der Montanlandschaft Freiberg. Die TU Bergakademie Freiberg ist damit eine der wenigen Hochschulen weltweit, die dieses Prädikat künftig für sich in Anspruch nehmen kann.

Mehr Informationen unter: https://tu-freiberg.de/presse/pressemappen/bergparade-und-verleihung-des-welterbe-titels

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