Tag der offenen Tür und Firmenkontaktmesse lockten über 1500 Interessenten nach Freiberg

Dichtes Gedränge herrschte beim Tag der offenen Tür an der TU Bergakademie Freiberg am 13. Januar 2011 nicht nur in der Neuen Mensa auf dem Freiberger Campus. Mehr als 1500 Schüler, Studenten, Eltern und Universitätsmitarbeiter kamen, um sich über Studien- und Karrieremöglichkeiten rund um die TU Bergakademie Freiberg zu informieren.
Die ersten Besucher zum Tag der offenen Tür an der TU Bergakademie Freiberg waren schon vor 9 Uhr in die Neue Mensa gekommen. Zu ihnen gehörten 30 Gymnasiasten des Erwin-Strittmatter-Gymnasiums aus Spremberg. Maxi Keil, Freiberger Studentin im Fach Geotechnik/Bergbau, begrüßte die Schülerinnen und Schüler der 10. bis 12. Klassen des Patengymnasiums und betreute sie den Tag über. Die Busfahrt zur Universität hatte die Vattenfall Europe AG gesponsert. Zwischen dem Unternehmen, dem Gymnasium und der Universität besteht eine langjährige Partnerschaft.

Rektor Bernd Meyer begrüßte im Audimax die Interessenten aus Sachsen und weiteren Bundesländern und stellte die Studienmöglichkeiten an der Ressourcenuniversität vor: „Bei uns können Sie alles von der Erkundung über die Gewinnung und Aufbereitung bis zur Veredelung und dem Recycling von Rohstoffen studieren. Damit haben sie beste Voraussetzungen für einen erfolgreichen Berufseinstieg“, so der Rektor der Bergakademie. Das bestätigte Mario Behrendt, Vorstandsvorsitzender der Deutsche Solar AG in Freiberg. Er nannte nicht nur zehn Gründe, warum man Ingenieur werden sollte, sondern begründete in seinem Vortrag auch, warum er ein Studium an der TU Bergakademie Freiberg favorisiert: „Neben der erstklassigen Reputation besitzt sie ein klares Profil, arbeitet eng mit der Industrie zusammen und hat vielfältige Kontakte ins Ausland.“

Insgesamt kamen über 1500 junge Leute nach Freiberg, um sich über das Studium und zukünftige Zukunftsperspektiven zu informieren. Die Stände der sechs Fakultäten und der über 60 Firmen auf der Orientierungsmesse ORTE waren stets mit wissbegierigen Schülern und Studenten umlagert. Der Großteil der Schüler kam von sächsischen Gymnasien aus Leipzig, Chemnitz, Döbeln, Plauen, Dippoldiswalde, Pirna oder Freiberg. Sie hatten an diesem 13. Januar extra unterrichtsfrei. Doch auch aus Gera, Weißenfels, Cottbus oder Bayreuth waren Neugierige an die Freiberger Universität gekommen.

Daniel Fischer aus Nürtingen bei Stuttgart beispielsweise kam mit seinen Eltern, um sich ausführlich über das Freiberger Chemiestudium zu informieren. Für Justus Freer aus Dorsten stand ganz klar das Bergbaustudium im Vordergrund seines Interesses. "Ich hatte Erdkunde und Chemie als Leistungskurs, ein Bergbaustudium in Freiberg ist mein Favorit", erzählt der 19-jährige Nordrhein-Westphale.

Stimmen und Meinungen vom Tag der offenen Tür: Samantha Burkhardt, Jana Hampel, 10. Klasse, Strittmatter-Gymnasium Spremberg: "Wir sind das erste Mal in Freiberg und wollen uns erst einmal orientieren. Beide interessieren wir uns für Geologie und Minerale. Wir haben nicht erwartet, so viele verschiedene Studienrichtungen zu finden, wie beispielsweise Keramik, Glas- und Baustofftechnik. Der wurde uns gut erklärt. Der Campus hat uns gut gefallen, ist aber ganz schön groß."

Johanna Zomack, 10. Klasse, Strittmatter-Gymnasium Spremberg: "Mein Vati ist Geologe und hat in Freiberg studiert. Deshalb wollte ich die Uni mal kennenlernen. Ob was Passendes für mich dabei ist, kann ich noch nicht sagen. Aber ich komme bestimmt noch mal zu einem Tag der offenen Tür her."

Florian Pusch, Florian Kadach, 12. Klasse, Strittmatter-Gymnasium Spremberg: "Wir nutzen zum zweiten Mal die Chance, mit dem Bus nach Freiberg zu kommen. Uns hat der Vortrag zur Eröffnung vom Geschäftsführer der Deutschen Solar gefallen. Das wäre was für die Zukunft. Am Stand des Unternehmens haben wir uns dann ausführliche Informationen geholt."

Christian Schwarz, 12. Klasse, Strittmatter-Gymnasium: "Ich habe mir ganz gezielt drei Studiengänge genauer angesehen: Verfahrenstechnik, Geotechnik/Bergbau und Fahrzeugbau. Nun muss ich in Ruhe abwägen, was für mich in Frage kommt."

Hanspeter Scheibe, Werkstudent Solar World: "Unser Infostand war stets gut besucht. Das sieht man daran, wie viele der Anwesenden jetzt mit unserer gelben Tasche umherlaufen. Schüler interessierte vor allem, welche Studiengänge sie belegen müssen, um später mal bei uns eine Chance zu haben."

Foto: Großes Interesse an einem der Stände auf der Orientierungsmesse ORTE auf dem Tag der offenen Tür der TU Bergakademie Freiberg.

Quelle: TU Bergakademie Freiberg/Detlev Müller
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Cornelia Riedel