„Strahlende Vergangenheit“ macht Station an der Bergakademie Freiberg

Die TU Bergakademie Freiberg zeigt die Wanderausstellung „Strahlende Vergangenheit“ der Bergknappschaft Schlettau e.V. Vom 21. August bis zum 29. September 2006 kann sich der Besucher im Hauptgebäude der TU Bergakademie Freiberg in der Akademiestrasse 6 einen Eindruck von den Auswirkungen des Uranerzbergbaus der Wismut AG im Erzgebirge verschaffen.
Beleuchtet werden die politischen und wirtschaftlichen Hintergründe von Aufnahme und Betrieb der Urangewinnung. Ein weiteres Augenmerk der Schau liegt auf den gesundheitlichen und landschaftlichen Auswirkungen, sowohl auf deutscher als auch auf ehemals tschechoslowakischer Seite. Die Ausstellung zeigt Tafeln und Sachzeuge des Bergbaus, wie Werkzeuge und Dokumente, aus den Jahren 1946-1956. Bisherige Stationen der Wanderausstellung waren München und Chomutov. Mitorganisatoren sind neben der TU Bergakademie Freiberg und dem Forum91 Freiberg e.V., das Oberbergamt und die Außenstelle Dresden der Bundesbeauftragten für die Stasiunterlagen (BstU) sowie die Stiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur.

Die Ausstellung ist wochentags von 9-16 Uhr in der Akademiestrasse 6 in Freiberg zu sehen. Der Eintritt ist frei. Weitere Informationen unter www.strahlende-vergangenheit.de.
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