Startschuss für die Entwicklung von CO2-neutralen Kraftstoffen

Kick-off für das Forschungsprojekt.
Ziel der Zusammenarbeit zwischen der TU Bergakademie Freiberg, dem Fraunhofer-Institut für Mikrostruktur von Werkstoffen und Systemen in Halle (IMWS) sowie den beteiligten Industriepartnern ist es, synthetische CO2-neutrale Flüssigkraftstoffe herzustellen.

Diese neuartigen Kraftstoffe sollen eine ruß- und emissionsfreie Verbrennung ermöglichen und perspektivisch den fossilen Energierohstoff Erdöl in Mobilität und Industrie ersetzen. Im Rahmen des aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds geförderten Projektes, wollen die Forscher/innen in den kommenden zwei Jahren einen Beitrag dazu leisten, die Herstellung synthetischer Kraftstoffe zur Marktreife zu bringen und damit zur Energie- und Rohstoffwende beizutragen.

Am 1. Juli trafen sich die insgesamt sieben Projektpartner am Institut für Energieverfahrenstechnik und Chemieingenieurwesen (IEC) der TU Bergakademie Freiberg und gaben damit den Startschuss für das Forschungsprojekt "InnoSynfuels". „Das Ziel, das sich das Projektkonsortium gesteckt hat, ist sehr ehrgeizig“, sagt Prof. Dr.-Ing. Bernd Meyer, Direktor des IEC. „Doch nur durch solche Projekte kann die Energiewende gelingen. Ich freue mich, dass sich so viele Partner zusammengeschlossen haben, um für Sektoren die zwingend flüssige Kraftstoffe benötigen synthetische CO2-neutrale Kraftstoffe herzustellen“, so Professor Bernd Meyer weiter.

Die Projektidee ist aus der Fraunhofer Initiative progressLausitz heraus entstanden und soll den Strukturwandel unterstützen. Sie zielt auf nachhaltige Zukunftsentwicklung und Wirtschaftsansiedlungen in der Lausitz und knüpft an die wirtschaftlichen und strukturellen Stärken der Region an.

Über das Konsortium

Für die Entwicklung CO2-neutraler Kraftstoffe haben sich die Advanced Machinery & Technology Chemnitz GmbH, DBI-Virtuhcon GmbH, FI Freiberg Institut GmbH, Fraunhofer IMWS, Multi Industrieanlagen GmbH, UTF GmbH unter der Leitung des Instituts für Energieverfahrenstechnik und Chemieingenieurwesen (IEC) der TU Bergakademie Freiberg  zusammengeschlossen. „Jeder Partner bringt sein eigenes Know-How und seine ganz persönlichen Erfahrungen ein. Alle eint die Vision, innovative Technologien für die Energie- und Rohstoffwende zu entwickeln und zu vermarkten. Und genau das macht das Projekt so spannend und erfolgsversprechend", so Projektleiterin Michaela Scheithauer.

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Ansprechpartner: 
Michaela Scheithauer, Telefon +49 3731 394564, michaela.scheithauer@iec.tu-freiberg.de