Sommersemester wieder weitgehend in Präsenz und mit zusätzlichen Corona-Schutzmaßnahmen

Eine Frau vor einer Leinwand mit der Begrüßung zum Studienstart im Sommersemeste
Die Hochschulen werden im Sommersemester wieder weitgehend die Lehre im Präsenzunterricht durchführen und dabei Entscheidungen über Hygienemaßnahmen, wie gegebenenfalls eine Maskenpflicht in bestimmten Bereichen und Testangebote bei bestimmten Arbeiten (z.B. in Laboren) treffen.

Da sich die Anforderungen an den einzelnen Hochschulen jedoch stark unterscheiden, bleiben die Anordnungen von Maßnahmen im Entscheidungsbereich der jeweiligen Hochschule. Rechtsgrundlagen sind hierfür sowohl die geltenden Arbeitsschutzregeln als auch das Hausrecht der Rektorate. Darauf einigten sich das Wissenschaftsministerium, die Landesrektorenkonferenz (LRK) und die Berufsakademie Sachsen (BA Sachsen) Anfang April.

"Hochschulen wie z.B. die Palucca Hochschule für Tanz, mit wenigen hochqualifizierten Studierenden und einen Schulbetrieb, die Kunst- und Musikhochschulen haben nun mal andere Bedarfe an Schutzmaßnahmen vor Infektionen als eine breit aufgestellte Volluniversität mit mehr als 30 Tausend Studierenden oder eine TU mit vielen Laboren und Technikumsräumen. Deshalb setzen wir nach wie vor darauf, dass spezielle vor Ort Kenntnisse und daraus abgeleitete Maßnahmen besser sind, als zentrale Vorgaben. LRK und Wissenschaftsministerium empfehlen weiterhin, FFP2-Masken als effektive Schutzmaßnahme im Präsenzbetrieb anzusehen", so der Vorsitzende der Landesrektorenkonferenz Klaus-Dieter Barbknecht.

Zudem plädieren die sächsischen Hochschulen weiterhin dafür, Impfangebote möglichst flächendeckend und niederschwellig anzubieten, um die Impfquote weiter zu erhöhen und bei den Studierenden und wissenschaftlichen Beschäftigten auf einem hohen Niveau zu halten. Wissenschaftsminister Sebastian Gemkow führt hierzu aus: "Die Impfquote bei den Studierenden und wissenschaftlichen Beschäftigten an den sächsischen Hochschulen ist deutlich besser als in der Allgemeinbevölkerung, was sich daran zeigt, dass in den Testzentren an den Hochschulen nach Einführung der 3G Regel für den Besuch von Präsenzveranstaltungen der Hochschulen nur eine überschaubare Zahl von Studierenden zum Test gekommen sind. Auch haben Umfragen unter den Studierenden bereits im Herbst 2021 ergeben, dass die jungen Menschen das Impfangebot sehr ernst genommen und genutzt haben. Nach Auffassung des Wissenschaftsministeriums, der LRK und der BA Sachsen kann man die Tendenz beobachten, dass ein guter Impfstatus zwar nicht vollständig vor einer Infektion schützt, aber in der Regel einen schweren Krankheitsverlauf verhindern kann."

Das Sommersemester an der TU Bergakademie Freiberg

Auch an der TU Bergakademie Freiberg beginnt am 4. April der Vorlesungsbetrieb des Sommersemester 2022 wieder überwiegend in Präsenz. Eine Ausnahme sind Lehrveranstaltungen in den ersten zwei Semestern in internationalen Masterstudiengängen. Diese werden für internationale Studierende auch im Sommersemester vermehrt online oder hybrid durchgeführt. Für die Präsenzveranstaltungen im Sommersemester gilt nach wie vor die FFP2-Maskenpflicht als Schutzmaßnahme. Impf- und Testnachweiskontrollen sowie die Kontaktnachverfolgung mit Pass4All entfallen. Empfohlen wird die Nutzung der Corona-Warn-App.

Mehr Informationen zum Studienstart in Freiberg

Mehr Informationen zu den geltenden Hygieneregeln an der TU Bergakademie Freiberg