Schüler/innen entdecken Vielseitigkeit des Geoingenieurwesens in Freiberg

Die Schülerinnen und Schüler bei der Einweisung im Labor
Einen anschaulichen Überblick über das Geoingenieurwesen und seine spannenden Studiengänge an der Technischen Universität Bergakademie Freiberg bot die Schüleruniversität vom 22. Bis 26. Juli 11 interessierten Teilnehmer/innen aus ganz Deutschland.

Tagtäglich wird eine Vielzahl von Materialien und Gegenständen verwendet, die ohne den Einsatz von Rohstoffen und deren Verarbeitungsprodukten nicht herstellbar wären. Doch woher kommen die Rohstoffe? Und welche Spezialmaschinen werden benötigt, um diese Rohstoffe zu gewinnen? Welche gesteins- und bodenmechanischen Untersuchungen müssen durchgeführt werden, damit Baukonstruktionen wie Brücken oder Tunnel sicher gegründet werden können?

Diesen und weiteren Fragen konnten Schüler/innen eine Woche lang nachgehen und ihr theoretisches Wissen an Versuchsständen und im Labor anwenden. Im Rahmen der Projektwoche „Faszination Geoingenieurwesen“ der Schüleruniversität erhielten die angereisten Teilnehmer an der Fakultät für Geowissenschaften, Geotechnik und Bergbau spannende Einblicke in die Studiengänge „Geotechnik und Bergbau“ sowie „Markscheidewesen und Angewandte Geodäsie“ der TU Bergakademie Freiberg.

Abgerundet wurde der fachliche Teil durch den Besuch des Forschungs- und Lehrbergwerks „Reiche Zeche“, dem Besuch einer aktiven Bohrung sowie der Großbaustelle neben der Mensa.

Aber auch der soziale Austausch kam nicht zu kurz. So trafen die Schülerinnen und Schüler bei einem Grillabend auf Studierende, Mitarbeiter und Professoren der einzelnen Fachrichtungen, um miteinander ins Gespräch zu kommen und wissenswertes über den Studienstandort Freiberg und die speziellen geowissenschaftlichen Fachrichtungen zu erfahren.

Marina Zablotskaya „Ich möchte gerne in Freiberg studieren. Bei der Wahl meines Studiengangs bietet mir die Schüleruni die Möglichkeit, einen theoretischen und praktischen Einblick in alle Vertiefungen des Geoingenieurwesens zu erhalten.“

Marina Zablotskaya, 16 Jahre aus Heidelberg

Ansprechpartner: 
Dr. rer. nat. Katja Röder, Tel.: +49 3731/39-2340