Racetech arbeitet an autonomem Fahrkonzept

Der RT11, das Fahrzeug welches umgerüstet wird.
Die angehenden Ingenieure des Racetech Racing Teams der TU Bergakademie Freiberg arbeiten an einem vollautonomen Fahrsystem. Der dafür komplett neu konzipierte Rennwagen wird in künftigen Wettbewerben an den Start gehen – sowohl mit als auch ohne Fahrer.

Für das autonome Konzept erarbeiten die Studierenden derzeit ein Objekterkennungssystem, bestehend aus einer Stereokamera und einem LiDAR Sensor. „Damit erkennt der Rennwagen automatisch die Pylone entlang der Strecke und weiß somit immer wo er sich grade befindet“, erklärt Lara Windler vom Racetech Racing Team.

Zudem wird ein Steer-by-Wire System (elektronisches Lenksystem) nachgerüstet. Dieses kann durch die Nutzung eines Elektromotors die Lenkbefehle des autonomen Systems mit weit über den menschlichen Fähigkeiten liegender Geschwindigkeit und Präzision ausführen. Ein pneumatisches Bremssystem soll das Fahrzeug zudem in jeder Situation sicher zum Stehen bringen. Alle zusätzlichen Systeme werden von einem, im Heck angebrachten, Hochleistungsrechner gesteuert.

Getestet wird das System zunächst am RT11, dem Fahrzeug der Saison 2017. Anhand der Erkenntnisse wird später ein vollkommen neuer Rennwagen entwickelt, konstruiert und gefertigt. Damit wollen die rund 50 Studierenden in zukünftigen Wettbewerben der Formula Student, die Leistung des neuen Fahrzeugs in verschiedenen Disziplinen unter Beweis stellen.

„Wer gern an der Umsetzung eines Driverless-Konzepts mitwirken möchte, kann sich unter mitmachenatracetech [dot] tu-freiberg [dot] de melden“, erklärt Lara Windler.

Ansprechpartner: 
Lara Windler, E-Mail: lara.windler@racetech.tu-freiberg.de