Qualifizierungsprogramm für Promovierende geht in die zweite Runde

Foto: Eventfotografie Schneider
Am 1. September ist die vom Europäischen Sozialfonds und Freistaat Sachsen geförderte Kompetenzschule in die zweite Runde gegangen. Im September 2010 fiel der Startschuss für das Projekt, für das laut Förderbestimmung eine Laufzeit von drei Jahren vorgesehen war. Vor kurzem erhielt die TU Bergakademie Freiberg die Möglichkeit zur Verlängerung des Projektes um ein weiteres Jahr und hat diese genutzt. Vor wenigen Tagen ging daraufhin der Zuwendungsbescheid von der Sächsischen Aufbaubank ein.
Die Kompetenzschule ist ein Qualifizierungsprogramm, welches Promovierende in ihrem Kompetenzentwicklungsprozess durch Workshops und Beratungsangebote unterstützt und dabei auf die Übernahme einer Leitungsfunktion – als häufiges Szenario nach der Promotion – vorbereitet. Dabei hat sich die Graduierten- und Forschungsakademie (GraFA), die für die Projektumsetzung verantwortlich ist, ein ehrgeiziges Ziel für die Phase der Verlängerung gesteckt.

Dr. Kristina Wopat, Direktorin der GraFA, bringt die Grundidee folgendermaßen auf den Punkt:
„Doktorandinnen und Doktoranden durch die Angebote der Kompetenzschule den Einstieg in eine verantwortungsvolle Position nach der Promotion zu erleichtern, ist eine bedeutsame Aufgabe, für die wir uns verantwortlich fühlen. Jedoch kann es nicht nur darum gehen, die Entwicklung von Führungskompetenzen im Allgemeinen zu fördern. Besonders an einer Ressourcenuniversität wie der TU Bergakademie Freiberg tragen wir in erheblichem Maße dazu bei, dass die Nachwuchswissenschaftler/innen als High Potentials ihre Verantwortung für die Zukunftsfähigkeit von Wirtschaft und Gesellschaft in einem globalen Kontext erkennen und wahrnehmen. Dabei steht die Kompetenz zum nachhaltigen Handeln im Zentrum, die wir verstärkt auch in die Angebote der Kompetenzschule einfließen lassen werden. Die Teilnehmenden an den Workshops und Beratungen sollen dazu ermutigt und angeregt werden, sich noch stärker mit den Konsequenzen ihres Handelns und ihrer Forschung auseinanderzusetzen und dabei umfassendere Sichtweisen einzunehmen.“

Auf dieser Grundlage haben die Projektmitarbeiter an der konzeptionellen Gestaltung der Workshops gefeilt. Die praktische Arbeit anhand konkreter Problemstellungen aus dem Alltag der Teilnehmenden, unterfüttert mit wissenschaftlicher Theorie und umgesetzt für eine künftige Führungsfunktion, wird zu unverzichtbaren Bestandteilen innerhalb der Workshops. Dies liefert den Nährboden für neue Sichtweisen und Handlungsmöglichkeiten, die die Promovierenden für ihr derzeitiges und künftiges Arbeits- und Lebensfeld mitnehmen. Ab Oktober werden wieder Workshops zu verschiedenen Themen angeboten.

Anmeldungen sind ab sofort möglich unter http://tu-freiberg.de/grafa/veranstaltungen/kurse
Ansprechpartner: 
Conny Wünsch