Patenschaftsvertrag mit J.-A.-Hülße-Gymnasium Dresden

Ein Patenschaftsvertrag zwischen der Technischen Universität Bergakademie Freiberg und dem Julius-Ambrosius-Hülße-Gymnasium Dresden-Reick wurde am 3. Februar 2006 vom Prorektor für Studienangelegenheiten der TU Bergakademie, Prof. Wolfgang Voigt, und Schulleiterin Cornelia Hiller in Dresden, Hülßestraße 16, unterzeichnet. Das Dokument trägt auch die Unterschrift von David Rafaja, Direktor des Instituts für Metallkunde, der in Zukunft als Patenprofessor den engen Kontakt pflegen wird.
„Als Hochschullehrer sehe ich auch eine Verantwortung für die junge Generation, die in Zukunft studieren wird. Deshalb möchten wir mit unserem Engagement in Dresden Gymnasiasten für naturwissenschaftliche und technische Themen und speziell natürlich auch für die Werkstoffwissenschaften begeistern“, blickt der Professor voraus. Er war im Vorfeld schon Gast des Gymnasiums und hat Kontakte zu Pädagogen und zum Elternrat geknüpft.

Ziel des Patenschaftsvertrages ist es, begabte und interessierte Schüler zu fördern, indem sie beispielsweise Labore, Technika und Forschungseinrichtungen sowie wissenschaftliche Arbeitsmethoden an der Freiberger Universität kennen lernen. Außerdem werden den Schülern Fachrichtungen und Studienmöglichkeiten an der TU Freiberg vorgestellt und Arbeitsmarktchancen aufgezeigt, um ihnen eine Studienentscheidung zu erleichtern.

Zu den Vereinbarungen gehört, die Schüler der Leistungskurse Mathematik, Physik, Chemie, Biologie und Geographie zu Beginn der Kursstufe (11. Klasse) an ein Institut der Freiberger Universität einzuladen, wo sie unter anderem an Versuchen in Labors oder in Forschungseinrichtungen und an Lehrveranstaltungen teilnehmen. Wissenschaftler der TU unterstützen Leistungskurse mit ausgewählten Themen im mathematisch-naturwissenschaftlichen Bereich. Die wissenschaftliche Bibliothek der TU Bergakademie steht nach einer Einführung interessierten Schülern offen. Sie erhalten zudem ab Klasse 10 die Möglichkeit, an einem Promotionsverfahren teilzunehmen. Außerdem ist für besonders begabte Schüler des Hülße-Gymnasiums eine individuelle Förderung durch Wissenschaftler der Universität vorgesehen.

Das Julius-Ambrosius-Hülße-Gymnasium ist das dritte Dresdner Gymnasium, mit dem die TU Bergakademie Freiberg enge vertragliche Beziehungen pflegt. Insgesamt bestehen Patenschaften mit 39 Gymnasien in Sachsen, Sachsen-Anhalt und Bayern.
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Dr. S. Schellbach