PARFORCE ist neues An-Institut der TU Bergakademie Freiberg

Prof. Dr. Martin Bertau und die Geschäftsführer der PEC.
Das Institut für Technische Chemie der TU Freiberg und die „PARFORCE Engineering & Consulting GmbH“ (PEC) bündeln künftig ihre wissenschaftlichen Kompetenzen im Bereich der Phosphorrückgewinnung. Als An-Institut strebt PEC eine Kooperation in den Bereichen Forschung, Lehre und Wissensaustausch ein.

„Die Zusammenarbeit mit der TU Bergakademie Freiberg ermöglicht eine zügige Entwicklung von qualitativ hochwertigen technischen Lösungen“, so Jürgen Eschment, Geschäftsführer der PEC. Die gemeinsame Forschungstätigkeit beinhaltet unter anderem die Entwicklung von technischen Antworten auf dringende Zukunftsfragen, wie die Phosphor- und Stickstoffabscheidung aus Güllen und Gärresten. Damit leisten PEC und Universität unter anderem einen wichtigen Beitrag zur Lösung der Nitratproblematik in der Landwirtschaft. 

Die PARFORCE-Technologie erzeugt Phosphorsäure unter anderem aus Reststoffen, wie z. B. Klärschlammasche, Calciumphosphaten oder Struvit, damit wird das lebensnotwendige Element Phosphor in den Stoffkreislauf zurückgeführt und die natürlichen Ressourcen geschont.

Die TU Bergakademie Freiberg ist eine weltweit führende Universität im Bereich der Ressourcenforschung. Das Institut für Technische Chemie forscht an der Entwicklung industrieller Prozesse zur Nutzung sekundärer Rohstoffe, um die Energie- und Ressourcenwende voranzutreiben. „Für uns bringt die Kooperation mit der PARFORCE Engineering & Consulting GmbH die Möglichkeit, unsere Forschungsergebnisse zügig in die industrielle Umsetzung zu bringen“, so Prof. Dr. Martin Bertau, Leiter des Instituts für Technische Chemie.

Die PARFORCE Engineering & Consulting GmbH ist eine Ausgründung aus der TU Bergakademie Freiberg, die vom Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie über das EXIST-Forschungstransferprogramm gefördert wurde. 

Weitere Informationen

Ansprechpartner: 
Jürgen Eschment, E-Mail: info@parforce-technologie.de