Neuer internationaler Masterstudiengang für Ingenieure weltweit gefragt

Internationale Besetzung des Masterstudienganges TAIREM
Der neue Masterstudiengang "Technology and Application of Inorganic Engineering Materials" (TAIEM) hat international Interesse geweckt. So haben sich Im letzten Jahr zwölf Studierende aus Indien, Bangladesch, Nigeria, Ghana, Polen, Ukraine, Kasachstan, Ägypten und Pakistan eingeschrieben.

Im Oktober 2018 wurde der internationale Masterstudiengang Technology and Application of Inorganic Engineering Materials TAIEM ins Leben gerufen. Das Programm dauert vier Semester und wird mit einem Master of Science M. Sc. abgeschlossen. 

Für eine Zulassung zum kommenden Wintersemester müssen sich Bewerber aus Ländern mit Visumspflicht für ein Studium in Deutschland bis 30. April bewerben. Bis 15. Juli 2019 haben Bewerber aus Ländern, für die keine Visumspflicht für ein Studium in Deutschland gilt, Zeit. 

TAIEM-Studierenden werden grundlegende Kenntnisse und Fähigkeiten in den Bereichen Werkstoffwissenschaft, Stahlanwendung, Gießereitechnik und die Simulation von NE-Metallurgischen Prozessen vermittelt. 

Die anorganischen Konstruktionswerkstoffe Stahl und Keramik sind Schlüsselwerkstoffe für die Bereiche Verkehr, Energietechnik, Maschinen- und Anlagenbau und Bauwesen. TAIEM-Absolventen erhalten ein detailliertes Verständnis der Prozesszusammenhänge und der mechanischen, thermischen, chemischen und funktionellen Eigenschaften auf Nano-, Mikro- und Makroebene in Kombination mit chemischen und physikalischen Wechselwirkungen an Grenz- und Oberflächen als Basis für kontinuierliche Werkstoff- und Technologieentwicklungen.

 Bei der praktischen AusbildungDas TAIEM-Programm startet mit einer Kernausbildung zu metallischen, keramischen und feuerfesten Werkstoffen inklusive der zugehörigen Thermodynamik und Werkstoffmechanik. In der Zwischenzeit können Schulungen in den Bereichen Partikeltechnologie und Strömungsmechanik wahrgenommen werden. Im zweiten und dritten Semester gibt es weiterführende Weiterbildungsveranstaltungen in den Bereichen Technologie und Anwendung von Materialien sowie Modellierung und Simulation metallurgischer Prozesse. Darüber hinaus lernen die Studierenden in experimentellen Kursen, das erlernte Wissen auch praktisch anzuwenden. Forschungsseminare dienen den Studenten zum Austausch ihrer Erkenntnisse. Ein Journal Club wurde ins Leben gerufen, um aktuelle Entwicklungen im relevanten Materialbereich kontinuierlich zu erfassen und zu diskutieren. Das vierte Semester ist für eine Masterarbeit vorgesehen.


Tätigkeitsfelder der TAIEM-Absolventen:

  • Bearbeitung werkstoff- und technologiespezifischer Probleme in der Stahl- und Keramikindustrie
  • Auswahl geeigneter Stähle und Keramiken für bestimmte Anwendungsbereiche
  • Bewertung der Eigenschaften von Stählen und Keramiken skalenübergreifend und die Abschätzung ihres Verhaltens unter industriellen Bedingungen
  • Bearbeitung spezifischer Fragestellungen im Bereich der Technologie und der Anwendung von Stählen und Keramiken
  • Leitung eines technologieorientierten Forschungsprojektes

Potenzielle Einsatzbereiche für TAIEM-Absolventen:

  • Eisen- und Stahlindustrie
  • Metallverarbeitende Industrie
  • Keramik- und Feuerfestindustrie
  • Recycling- und Rohstoffindustrie
  • Universitäten und Forschungseinrichtungen

Die Bewerbungsunterlagen können per Post an das Zulassungsbüro der TU Bergakademie Freiberg geschickt werden. Die Adresse lautet: TU Bergakademie Freiberg, Zulassungsbüro, Akademiestraße 6, 09599 Freiberg, Deutschland / Germany

Ansprechpartner: 
Prof. Dr. Olena Volkova, Tel 03731 / 39-3100