Neuer Deutsch-Französischer Doppelmaster in Geophysik

Geoelektrische Messungen am Erdboden.
Ab dem Wintersemester 19/20 gibt es einen neuen internationalen Masterabschluss an der TU Freiberg. Unterstützt von der Deutsch-Französischen Hochschule wurde ein Geophysik-Doppelmaster zwischen dem Institut für Geophysik und Geoinformatik und dem Institut de Physique du Globe de Paris beschlossen.

Masterstudierende beider Institutionen können nun von den Kernkompetenzen der Partner profitieren, wertvolle Auslandserfahrungen sammeln und sich im Austausch mit einem europäischen Nachbarn auf eine spätere Tätigkeit in der internationalen Forschungslandschaft vorbereiten.

(v.l.) Prof. Frédéric Perrier (IPGP) mit Prof. Klaus Spitzer bei der Vetragsunterzeichnung.Das Institut de Physique du Globe de Paris (IPGP) hat 14 Forschungsabteilungen sowie sechs Observatorien und widmet sich allgemein der Grundlagenforschung. Eine Aufgabe des IPGP ist die Überwachung der aktiven Vulkane auf französischem Territorium. Große Persönlichkeiten wie Pierre und Marie Curie sowie Albert Tarantola sind eng mit dem IPGP assoziiert.

Bei dem 1921 gegründeten (IPGP) handelt es sich um ein sogenanntes Grand établissement, das in staatlicher Trägerschaft einerseits zur Université Paris Diderot,  andererseits zum Centre national de la recherche scientifique (CNRS, deutsch: Nationales Zentrum für wissenschaftliche Forschung) gehört.  Es stellt zurzeit die zweitgrößte CNRS-Forschungseinheit in Frankreich dar.

Ansprechpartner: 
Dr. Jana H. Börner, Tel.: +49 3731 39-2637