Neue Sonderausstellung in der terra mineralia öffnet am 6. Juni

Blick auf den Laliederbach.
Die letzten Arbeiten für die neue Sonderausstellung „Kunstwerk Alpen“ in der terra mineralia der TU Bergakademie Freiberg sind im vollen Gange. Zu sehen sind dort ab 6. Juni atemberaubende Aufnahmen des Naturfotografen Bernhard Edmaier sowie verschiedene Gesteine und Minerale aus den Alpenländern.

Seit fast 30 Jahren bereist Bernhard Edmaier mit seiner Kamera die Welt. Dabei besteht ein Großteil seiner Bilder aus Luftaufnahmen, die einen Blick auf die Berge gestatten, wie er sonst nur den Vögeln möglich ist. Aus dieser Perspektive wird die Entstehungsgeschichte der Alpen mit ihren schroffen Gipfeln, schmelzenden Gletschern und bizarren Gesteinsformen erst richtig sichtbar. Spezielle Geoskope begleiten die Fotografien und ermöglichen bis auf mikroskopische Ebene in alpine Felsen hineinzuschauen. So fängt der studierte Geologe die künstlerische Seite der Alpen nach allen Regeln der Kunst ein und lässt sie wie Gemälde wirken.

Rauchquarz von der Göscheneralp mit seinem Entdecker Frank Woldert im HintergrundErgänzt wird die Wanderausstellung durch Gesteine und Minerale aus den Alpenländern von der Mineralogischen Sammlung der TU Bergakademie Freiberg, den Senckenberg Naturhistorischen Sammlungen Dresden und einem großen Rauchquarz von der Göscheneralp in der Schweiz. Den Strahler stellte Frank Woldert extra für die Sonderausstellung zur Verfügung. Seit über 20 Jahren ist der Mineraliensammler, meist in schwer zugänglichen Gebieten in den Schweizer Alpen, auf der Suche nach alpinen Klüften. Dort legt er insbesondere seltene rosa Fluorite und vielfältige Rauchquarze frei, mit Großstufen von bis zu einem Meter Länge.

Die Ausstellung ist bis zum 1. November 2020 zu sehen und kann unter den derzeit geltenden Hygienebestimmungen zu den regulären Öffnungszeiten besucht werden.  Eine telefonische Vorreservierung der Tickets an der Infotheke (03731/39-4654) wird empfohlen.

Weitere Informationen: https://www.terra-mineralia.de/deutsch/ausstellung/sonderausstellung-2020

Ansprechpartner: 
Wiebke Berkel, Tel.: 03731/39-4658