Neue ESF-Nachwuchsforschergruppe widmet sich der Ressourceneffizienz

(v.l.n.r.): Frau Dr. Ullmann (IMF), Frau Dr. Dunger (GraFA), Herr Prof. Dr.-Ing.
Seit Juli 2016 fördert der Freistaat Sachsen über den Europäischen Sozialfond zwei neue Nachwuchsforschergruppen an der TU Bergakademie Freiberg. Nach dem Projektstart der InnoCrush-Gruppe nimmt nun auch die zweite Nachwuchsforschergruppe unter Leitung von Prof. Dr. Michael Höck ihre Arbeit auf.

Die ESF-Nachwuchsforschergruppe arbeitet künftig an der ganzheitlichen Umsetzung ressourceneffizienter Formgebungsverfahren. Mit ihrer Arbeit wollen die Wissenschaftler den metallverarbeitenden Industriesektor, welcher den Kern der sächsischen Wirtschaft ausmacht, unterstützen. Dafür sollen in Kooperation mit Vertretern sächsischer Industrieunternehmen die Stärken dieser Branche in Form einer begleitenden Forschung und einer berufsorientierten Weiterqualifizierung der Nachwuchsforscher durch die Graduierten- und Forschungsakademie (GraFA) der TU Bergakademie Freiberg weiter ausgebaut werden.

„Das erfolgt vor allem mit Hilfe eines besonderen ingenieurs- und wirtschaftswissenschaftlichen Tandemforschungsprogrammes“, erklärt Prof. Dr. Höck zum Kick-off-Meeting. Jeweils ein Absolvent der Wirtschafts- und der Ingenieurswissenschaften bearbeiten gemeinsam einen von vier Forschungsschwerpunkten auf den Gebieten der ressourceneffizienten Magnesiumgießwalzverfahren für den Leichtbau, der Niedertemperatur-Abwärmenutzung und der Entwicklung energieeffizienter Prozessketten im Aluminiumguss. Acht Nachwuchsforscher werden innerhalb des Projektes vom 01. Juli.2016 bis 30. Juni 2019 ihre Promotionsarbeit bearbeiten und abschließen. 

Die an dem interdisziplinären Projekt beteiligten Institute der TU Bergakademie Freiberg setzen sich aus den vier Lehrstühlen von Prof. Dr. Michael Höck (Lehrstuhl für Industriebetriebslehre, Produktion und Logistik), Prof. Dr.-Ing. Prof. E.h. mult. Rudolf Kawalla (Institut für Metallformung), Prof. Dr. Silvia Rogler (Lehrstuhl für Rechnungswesen und Controlling) sowie Prof. Dr.-Ing. Gotthard Wolf (Institut für Gießereitechnik) zusammen.

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Ansprechpartner: 
Prof. Dr. Michael Höck, Tel.: 39-2676