Neue Ausstellung für nachhaltige Entwicklung eröffnet

Drei Personen stehen vor einer Posterwand
Mit insgesamt 16 verschiedenen Projekten aus ganz Sachsen wurde am 21. September im Kinopolis Freiberg die Landesausstellung "Bildung für nachhaltige Entwicklung" der Freiberger Agenda 21 e.V. eröffnet. Auch die AG Umwelt der TU Bergakademie Freiberg ist als Aussteller mit einem Beitrag vertreten.

„Wir haben die Erde nicht von unseren Eltern geerbt, sondern von unseren Kindern geliehen.“ Mit dieser indianischen Weisheit eröffnete Oberbürgermeister Sven Krüger die Landesausstellung „Bildung für nachhaltige Entwicklung“. Ziel dieser neuen Ausstellung ist es, Menschen zu zukunftsfähigem Denken und Handeln anzuregen. Mit interaktiven Postern soll vermittelt werden, welche Auswirkungen das Handeln jedes Einzelnen auf die Zukunft der Menschen und der Erde hat. Damit regen alle Projekte der Ausstellung jeden Gast dazu an etwas dafür tun kann, die Erde im Gleichgewicht zu halten.

An diesem Punkt setzt auch die AG Umwelt der TU Freiberg an, die bei der Eröffnung vor Ort war und allen Interessenten Rede und Antwort stand. Im Rahmen ihrer Arbeit setzen sie sich vor allem für die Sensibilisierung der Studierenden für ökologische und nachhaltige Themen ein. Dafür zeigt die AG Umwelt in regelmäßigen Abständen, auch in Verbindung mit anderen Initiativen wie dem „Jungen Netzwerk Freiberg“, Filme über aktuelle Themen. Der nächste Filmabend findet am 08.10.2020 im ErdAlchimisten Club (EAC) in der Agricolastraße 10a statt. Hier wird der Dokumentarfilm „Earth“ gezeigt.

Außerdem organisiert die AG Umwelt Vortragsreihen, Kleidertauschmärkte und gibt einmal im Semester, in Zusammenarbeit mit dem Fair Trade Laden Freiberg, Recycling-Papier an Studierende aus. Wer sich angesprochen fühlt, sich in Zukunft eigenverantwortlich im Sinne der Nachhaltigkeit zu engagieren, kann sich gerne auf der Facebook oder Instagram Seite der AG Umwelt melden oder sich in der Ausstellung informieren.

Die Landessausstellung kann noch bis zum 5. Oktober während den Öffnungszeiten des Kinopolis Freiberg besichtigt werden. Anschließend wandert die Ausstellung durch ganz Sachsen. Der Eintritt ist frei.

Text: Laura Leistner (wissenschaftliche Hilfskraft)