Nachwuchswissenschaftler erhält Adolf-Dietzel-Industriepreis für anwendungsorientierte Forschung

Adolf-Dietzel-Industriepreis in Form einer Glaspyramide
Mit dem Adolf-Dietzel-Industriepreis für hervorragende technisch-wissenschaftliche Arbeiten ehrte die Deutsche Glastechnische Gesellschaft den Freiberger Nachwuchswissenschaftler Dr.-Ing. Rolf Weigand.

Mit dem Adolf-Dietzel-Industriepreis für hervorragende technisch-wissenschaftliche Arbeiten ehrte die Deutsche Glastechnische Gesellschaft den Freiberger Nachwuchswissenschaftler Dr.-Ing. Rolf Weigand für seine Forschungsarbeiten auf dem Gebiet der Standzeitverlängerung von Feuerfestmaterial im Glasschmelzkontakt.

Die Ehrung fand im Rahmen der 88. Jahrestagung der Deutschen Glastechnischen Gesellschaft (DGG) durch Präsident Prof. Dr. Hansjürgen Barklage-Hilgefort bereits am 26. Mai in Aachen statt. Der Preis in Form einer handgefertigten Glaspyramide ist mit 1.500 Euro dotiert und wird im Zwei-Jahres-Rhythmus für ausgezeichnete anwendungsorientierte Forschung verliehen.

In der Begründung für die Preisvergabe verweist die DGG insbesondere auf Vorträge vor den Fachausschüssen "Glaschmelztechnologie" und „Glasformgebungstechnologie und Qualitätssicherung" sowie auf Konferenzbeiträge anlässlich Jahrestagung, mit denen Dr. Rolf Weigand wesentlich zum Wissenszuwachs auf dem Gebiet der Korrosion von Feuerfestmaterial in der Glasproduktion beigetragen hat.

„Rolf Weigand hat im Rahmen seiner Forschungsarbeiten den Grundstein zur industriellen Anwendung für die an der TU Bergakademie entwickelten Verfahren zur Beständigkeitserhöhung von feuerfesten Materialien gelegt und zu dieser Thematik auch im vergangenen Jahr erfolgreich promoviert,“ freut sich Doktorvater Prof. Heiko Hessenkemper vom Lehrstuhl für Glas- und Emailtechnik, der im Jahr 1992 ebenfalls mit dem Adolf-Dietzel-Industriepreis ausgezeichnet wurde.

Die in diesem Rahmen entwickelte Veredelungstechnologie ist die Basis für das aktuell mit einer Förderung im Programm „EXIST-Forschungstransfer“ des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi) unterstützte Projekt „ancorro“, mit dem ein Team von jungen Freiberger Wissenschaftlern um Dr. Rolf Weigand aktuell die Ausgründung aus der Bergakademie vorbereitet.

Weitere Informationen: http://www.hvg-dgg.de und www.ancorro.de

Dr. Rolf Weigand


Projektleiter ancorro

Institut für Keramik, Glas- und Baustofftechnik

Telefon: 03731-393414
rolf [dot] weigandatikgb [dot] tu-freiberg [dot] de


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Autor: Jens Weber/ SAXEED Freiberg