Mittelsächsischer Technologiestammtisch zu Super-Werkstoffen in Freiberg

Individualisierte Wabenkörper. © TU Bergakademie Freiberg/ IKGB
Zum 11. Mittelsächsischen Technologiestammtisch am 23. August kamen ca. 20 Unternehmen aus der Region, um sich über die innovativen Werkstoffe des Sonderforschungsbereichs 799 der TU Freiberg zu informieren. Die crashsicheren Verbundwerkstoffe sind u.a. für die Automobilbranche von großem Interesse.

Seit 2008 beschäftigen sich die Materialwissenschaftler der TU Bergakademie Freiberg im Sonderforschungsbereich 799 - TRIP-Matrix-Composite mit der Entwicklung und dem Design von Super-Werkstoffen für die Automobil-, Luft- und Raumfahrtbranche. Die besondere Kombination aus Stahl und Keramik könnte künftig insbesondere bei Crashs im Verkehrsbereich Leben retten. Bei Belastung verändert sich die Anordnung der Atome innerhalb des Werkstoffs. Die Abstände zwischen den Atomen werden größer und der Werkstoff „dehnt“ sich. So kann er große Beanspruchungen aushalten, ohne zu versagen.

Die Ergebnisse ihrer zehnjährigen Forschung präsentierte die Universität am 23. August Maschinen- und Anlagenbauern, Automobilzulieferern und metallverarbeitenden Unternehmen der Region gemeinsam mit der IHK Chemnitz auf dem Mittelsächsischen Technologiestammtisch „Research meets Industry“ in Freiberg.

„Der Sonderforschungsbereich 799: TRIP-Matrix-Composite (SFB 799) repräsentiert in herausragender Weise die Spitzenforschung der TU Bergakademie Freiberg. Wir freuen uns daher über das große Interesse aus der Industrie und hoffen auf weitere Kooperationsmöglichkeiten mit Unternehmen aus der Region“, erklärt Prof. Dr. Christos Aneziris, der stellvertretende Sprecher des SFB 799.

Weitere Informationen:

http://tu-freiberg.de/forschung/sfb799   

Ansprechpartner: 
Prof. Horst Biermann; Tel.: 03731 39-3564 und Prof. Christos G. Aneziris; Tel.: 03731 39-2505