MINT-EC-Camp zum Thema "Zukunft Werkstoffe"

Schüler im Labor
Ein einwöchiges internationales MINT-EC-Camp zum Thema „Zukunft Werkstoffe“ startet an der TU Bergakademie Sachsen. Erstmalig sind auch Schülerinnen und Schüler aus Griechenland dabei.

Wie verläuft der Prozess von der Erschließung eines Rohstoffs bis zum fertigen Bauteil? Diese Frage begleitet zehn Jugendliche der griechischen Partnerschule des nationalen Excellence-Schulnetzwerks MINT-EC Ellinogermaniki Agogi in Pallini Attikis und sieben Schülerinnen und Schüler von den sächsischen MINT-EC-Schulen Johannes-Motteler-Gymnasium in Crimmitschau und dem Geschwister-Scholl-Gymnasium in Löbau in den nächsten Tagen, während des MINT-EC-Camps an der TU Bergakademie Freiberg. Dies ist das erste internationale MINT-EC-Camp mit Schülerinnen und Schülern der griechischen MINT-EC-Partnerschule.

GlaslaborGemeinsam entdecken die deutschen und griechischen Schülerinnen und Schüler das Themenfeld Werkstoffe an der TU Bergakademie Freiberg. Zur Einführung hören sie eine Vorlesung von Dipl.-Ing-Stephan Dunkel, der ihnen erklärt, was Glas alles kann. Anschließend führen die Jugendlichen selbst verschiedene Untersuchungen zum Werkstoff Glas durch u.a. Schmelzen und Formen von Glas, Messung optischer Eigenschaften oder die Herstellung eines Verbundwerkstoffs.

Im Schloss Freudenstein befindet sich die „terra mineralia“, die mit über 3.500 Mineralen, Edelsteinen und Meteoriten eine der weltweit größten Mineralienausstellungen ist. Dort erfahren die Teilnehmenden während einer Führung, was Minerale sind, woher ihre Farben und Formen kommen und welchen Nutzen sie haben.  

Neben der Wissenschaft und der Universität lernen die Schülerinnen und Schüler gleich drei Unternehmen kennen: DURAVIT in Meißen, Scholl Glas GmbH Nossen und imq-Ingenieurbetrieb für Materialprüfung, Qualitätssicherung und Schweißtechnik GmbH Crimmitschau. 

Besonders spannend für die Jugendlichen aus Griechenland wird der Besuch der MINT-EC-Schule Julius-Mottler-Gymnasium in Crimmitschau, dort wird ihnen nach einem Schulrundgang der vertiefte mathematisch-naturwissenschaftlichen Ausbildungsgang vorgestellt.  

MINT-EC – Das nationale Excellence-Schulnetzwerk

MINT-EC ist das nationale Excellence-Netzwerk von Schulen mit Sekundarstufe II und ausgeprägtem Profil in Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik (MINT). Es wurde im Jahr 2000 von den Arbeitgebern gegründet und arbeitet eng mit deren regionalen Bildungsinitiativen zusammen. MINT-EC bietet ein breites Veranstaltungs- und Förderangebot für Schülerinnen und Schüler sowie Fortbildungen und fachlichen Austausch für Lehrkräfte und Schulleitungen. Das Netzwerk mit derzeit 295 zertifizierten Schulen mit rund 315.000 Schülerinnen und Schülern sowie 25.000 Lehrkräften steht seit 2009 unter der Schirmherrschaft der Kultusministerkonferenz der Länder (KMK). Hauptförderer von MINT-EC sind der Arbeitgeberverband Gesamtmetall im Rahmen der Initiative think ING. sowie die Siemens Stiftung und die bayerischen Arbeitgeberverbände bayme vbm und vbw.

Weitere Informationen: www.mint-ec.de

Ansprechpartner: 
Dipl.-Ing. Kathrin Häußler, Telefon 03731 / 39-3437