Medaille und Buch zum 250. Gründungsjubiläum

Jubiläumsmedaille
Zum 250. Jubiläum der TU Bergakademie Freiberg 2015 sind aktuell eine limitierte Medaille in Feinsilber sowie die erste Veröffentlichung in der Jubiläumsreihe erschienen.

Anlässlich des 250. Gründungsjubiläums wurde eine streng limitierte Jubiläumsmedaille von 250 Stück aus Feinsilber (Silber 999/1000) angefertigt. – Mit dem Werk „Die Freiberger Eisenhüttenkunde. Ein historischer Abriss mit biografischen Skizzen“ ist die erste Veröffentlichung der Jubiläumsreihe erschienen.

Jubiläumsmedaille: 

Die Medaille hat einen Durchmesser von sechs Zentimeter. Die Vorderseite besteht aus abwechselnd mattierten und polierten Flächen zur Repräsentation der vier Profillinien der TU Bergakademie Freiberg – Geo, Material, Energie und Umwelt (GEOMATENUM). Das Jubiläumslogo steht für den Anlass der Sonderprägung und lockert die strenge Symmetrie des Hintergrunds auf. Auf der Rückseite der Medaille sind in einer hexagonalen Kristallform die sechs Fakultäten der TU Bergakademie Freiberg vereint, dargestellt durch ein jeweils typisches Symbol. Die münzähnliche Randgestaltung und das spürbare Gewicht von 87,2 Gramm unterstreichen den Wert der Prägung. Für die Gestaltung der Medaille wurde ein Wettbewerb ausgelobt, aus dem der Schmuckdesigner Stefan Todorov, Jahrgang 1963, aus Arnstadt (Thüringen) als Sieger hervorging. – Die letzten zehn Medaillen allerdings werden im Laufe des Festjahres versteigert. Die Einnahmen aus der Versteigerung werden der Stiftung „Technische Universität Bergakademie Freiberg“ zugutekommen.

Die Jubiläumsmedaille ist ab 11. Dezember 2014 exklusiv in der terra mineralia im Freiberger Schloss Freudenstein zu einem Stückpreis von 250 Euro erhältlich. 

Die Jubiäumsmedaille.
Jubiläumspublikation

Publikation:

Der Eisen- und Stahltechnologie Freiberg e.V. publiziert mit dem vorliegenden Band eine umfangreiche Darstellung der Geschichte der Eisenhüttenkunde an der Freiberger Bergakademie. Das Werk zeichne, wie die im Auftrag des Vereins firmierenden Herausgeber Ralf-Peter Bösler und Bernd Lychatz mitteilen, mithilfe biografischer Skizzen die wechselhafte Entwicklung von eisenhüttenkundlicher Lehre und Forschung im gesellschaftlichen, ökonomischen und wissenschaftlichen Kontext.

Bösler, zugleich Vorsitzender des Eisen- und Stahltechnologie Freiberg e. V., betont, dass die Entstehung der Eisenhüttenkunde in Freiberg eng mit der Geschichte der Bergakademie verknüpft sei. Erste Ansätze der Lehre auf eisenhüttenkundlichem Gebiet reichten bis in die Gründungszeit der 250-jährigen Lehr- und Forschungseinrichtung zurück. „Heute verbindet sich mit dem 1874 gegründeten eisenhüttenkundlichen Institut das Wirken namhafter Wissenschaftler wie Adolf Ledebur oder Eduard Maurer“, resümiert Bösler. „Wir freuen uns, dass unser Werk den Auftakt in einer Reihe informativer Schriften zum Jubiläumsjahr der TU Bergakademie Freiberg bilden darf.“

Lychatz unterstreicht die Rolle der ehrenamtlichen Projektmitarbeiter: „Wir konnten in vielen Fällen Autoren gewinnen, deren Lebenswege mit denen der Porträtierten verwoben sind, und die persönliche Erinnerungen in die biografischen Skizzen einbringen konnten.“ Dies und die Erschließung vielfältiger, oft noch unbekannter Quellen zeichne das vorliegende Werk besonders aus. „Gerade die Umbrüche in den Lebenswegen, der Umgang mit Systemwechseln bieten dabei dem Leser aufschlussreiche Inhalte.“ Beginnend 1874 mit Gründungsdirektor Adolf Ledebur würden so Lebensbilder Johannes Gallis, Eduard Maurers, Ernst Diepschlags, Wolfgang Küntschers und Karl-Friedrich Lüdemanns vorgestellt, darunter vier Rektoren der Bergakademie.

„Die Freiberger Eisenhüttenkunde. Ein historischer Abriss mit biografischen Skizzen“ (288 Seiten) ist zum Preis von 39,90 Euro in der Akademischen Buchhandlung, im Freiberger Taschenbuchladen sowie über den Eisen- und Stahltechnologie Freiberg e. V., bernd [dot] lychatzatiest [dot] tu-freiberg [dot] de, zu beziehen.

Alle Informationen (mit Terminen) zum Universitätsjubiläum: http://tu-freiberg.de/jubilaeum