Kurz-Biografie Gerhard Heide

Gerhard Heide wurde 1963 in Jena geboren. Er studierte Kristallographie in Leipzig und wurde 1996 mit der Arbeit über Zwillingsbildung und anomalen Kristallwachstum an der TU Clausthal promoviert. Nach seinem Wechsel in die Materialwissenschaften habilitierte er sich 2002 über die Struktur-Eigenschaftsbeziehungen von Gläsern. 2005 erhielt er den Ruf an die TU Bergakademie Freiberg als Professor für Allgemeine und Angewandte Mineralogie, 2006 wurde er weiterhin zum Direktor der Geowissenschaftlichen Sammlungen bestellt. Mit seinem Dienstantritt übernahm er federführend die Konzeption, den Aufbau und die Inbetriebnahme der Ausstellung terra mineralia im Schloss Freudenstein und anschließend der Ausstellung „Mineralogische Sammlung Deutschland“ im Krüger-Haus. In dieser Zeit baute er das Schockwellenlabor im Forschungs- und Lehrbergwerk „Reiche Zeche“ und „Alte Elisabeth“ auf, welches das größte zivil betriebene Labor der Welt ist, in dem neue Materialien unter höchsten Drücken und Temperaturen hergestellt werden, sowie Bedingungen an der Kern-Mantel-Grenze der Erde simuliert werden können.