Konferenzfeeling für Marketing-Studierende der TU Bergakademie Freiberg

Projektverantwortliche und Marketing-Studierende auf der Seminarkonferenz im Hot
Mit Jahresende schließen die TU Bergakademie Freiberg und die Westsächsische Hochschule Zwickau ein Lehrprojekt zur Entwicklung eines neuen, kooperativen Seminarmoduls ab. Das hochschulübergreifende Modul soll Studierende künftig bei der Erstellung wissenschaftlicher Arbeiten unterstützen.

„Durch ein Konferenzformat wollen wir den Studierenden das wissenschaftliche Arbeiten praxisnäher vermitteln und Lust auf eigene Forschungsarbeiten machen“, fasst Prof. Kati Kasper-Brauer, Marketingprofessorin am Standort Zwickau und eine der Initiatorinnen des Projekts, den didaktischen Ansatz zusammen. Die Studierenden simulierten dafür beim Erstellen ihrer Arbeiten den Ablauf einer wissenschaftlichen Konferenz: vom Call for Papers, dem Verfassen des Beitrags über den Review-Prozess bis zum Vortrag.

Dabei fungierten die Freiberger und Zwickauer Studierenden selbst als Gutachter, indem sie anonym gegenseitig ihre Entwürfe nach vorgegebenen Kriterien bewerteten. Die Arbeiten wurden im Anschluss anhand des erhaltenen Feedbacks überarbeitet und final für die Konferenz eingereicht. Zur Abschlusskonferenz in professioneller Atmosphäre präsentierten die Studierenden ihre Arbeiten, erhielten Input aus der Praxis und hatten die Gelegenheit, an anderen Sessions teilzunehmen, Fragen zu stellen, zu diskutieren, sich gegenseitig auszutauschen und zu vernetzen.

„Das Format kam bei den Studierenden sehr gut an. Sie empfanden das Seminar, insbesondere das Feedback, sehr hilfreich“, berichtet Prof. Margit Enke von der TU Bergakademie Freiberg.

Nach dem erfolgreichen ersten Durchlauf arbeiten die Projektpartner nun an der Verstetigung des Projekts und planen, das Modul auch im kommenden Sommersemester in diesem Format anzubieten.

Das Lehrprojekt wird vom Hochschuldidaktischen Zentrum Sachsen gefördert.

Ansprechpartner: 
Jennifer Glinka, Tel.: +49 3731 39-2963