Kein „R(h)einfall“ – Geophysiker setzt Suche nach Lok fort

Zeichnung vom Untergang der Dampflokomotive im Rhein
Im Jahre 1852 rutschte eine Dampflokomotive bei Rheinkilometer 387 vom Frachter in den Fluss. Seither wird nach der Lok gesucht. Am 16. Mai um 19 Uhr berichtet Geophysiker und Fördervereinsmitglied Prof. Bernhard Forkmann im Klubhaus Alte Mensa über den Stand der „Schatzsuche“.

Der Unfall im 19. Jahrhundert ereignete sich bei Sturm während der Überführung der Lok von Karlsruhe nach Köln. Die anschließenden Bergungsversuche scheiterten und so gilt die Lok mit dem Namen „Rhein“ bis heute als verschollen.

Ein Team von Lok-Fans und Wissenschaftlern um Professor Forkmann begab sich schon vor Jahrzehnten auf Schatzsuche im Rhein. Der für Oktober 2018 angesetzte Bergungsversuch misslang jedoch. Der "magnetische Fußabdruck", der in mehrfach wiederholten Messungen geortet wurde, stammte von magnetithaltigem Gestein. Nach dieser Enttäuschung  und einigem Zögern entschied das Team jetzt: Die Suche geht weiter!

Den aktuellen Stand und wie Wissenschaft und Forschung auch mit Rückschlägen umgehen kann, berichtet Prof. Forkmann im Rahmen des studentischen Gesprächsabends. Dieser ist Teil der Veranstaltungsreihe „Alte Hasen diskutieren mit jungen Füchsen“ des Vereins der Freunde und Förderer der TU Bergakademie Freiberg (VFF).

Mehr Informationen zur Veranstaltung unter: https://tu-freiberg.de/veranstaltungen/2019-05-16/die-versunkene-lok-im-rhein

Ansprechpartner: 
Stefanie Preißler (Freunde und Förderer der TU Bergakademie Freiberg e. V.), Tel.: +49 3731 39-3772