Juniorprofessorin für Mikrobiologie neu an der TU Bergakademie Freiberg

Prof. Dr. Sabrina Hedrich erhält die Berufungsurkunde.
Am 29. April erhielt Prof. Dr. Sabrina Hedrich ihre Berufungsurkunde und beginnt im Mai am Institut für Biowissenschaften als Juniorprofessorin für Mikrobiologie und Biohydrometallurgie. Prof. Dr. Sabrina Hedrich ist Alumna der TU Bergakademie Freiberg.

Nach ihrer Promotion zum Dr. rer. nat. bei Prof. Dr. Michael Schlömann in Freiberg und anschließenden Tätigkeiten als wissenschaftliche Mitarbeiterin an der walisischen Universität Bangor sowie der Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe in Hannover, kehrt Prof. Dr. Sabrina Hedrich nun an ihre Heimatuniversität in Freiberg zurück. Das Forschungsgebiet der Naturwissenschaftlerin ist das Biomining. Sie untersucht Mikroben und erforscht, wie aus Erzen, industriellen Reststoffen und vom Bergbau beeinflussten Gewässern mit Hilfe von Bakterien Metalle gewonnen werden können.

An der TU Bergakademie Freiberg stehen für die neue Juniorprofessorin die Erforschung von Biolaugungsprozessen für primäre und sekundäre Rohstoffe sowie die biologische Bergbauwasserbehandlung im Vordergrund. Außerdem möchte Prof. Dr. Sabrina Hedrich mikrobielle Gemeinschaften in extremen Standorten untersuchen und neuartige Mikroorganismen charakterisieren.

Mit Prof. Dr. Sabrina Hedrich wird im Mai die vierte Professur aus dem von Bund und Ländern finanzierten Tenure-Track-Programm besetzt. Ziel der Förderung ist es, junge Nachwuchswissenschaftler/innen an deutschen Universitäten zu halten. Juniorprofessuren sind zunächst für sechs Jahren ausgelegt und enthalten die Option auf eine anschließende Festanstellung (Tenure Track). An der TU Bergakademie Freiberg sind im Rahmen des Programms insgesamt acht Stellen auf den Gebieten der Naturwissenschaften, der Mathematik und Informatik, der Material- und Werkstoffwissenschaften sowie der Geowissenschaften geplant.

Das Tenure-Track-Programm

Deutschlandweit fördern Bund und Länder 1.000 zusätzliche Tenure-Track-Professuren an 75 Hochschulen. Für das bis zum Jahr 2032 laufende Nachwuchsforscherprogramm steht ein Fördervolumen von bis zu einer Milliarde Euro zur Verfügung. Weitere Informationen