Internationalisierung ausbauen - Delegationen aus Petrosani und Panama zu Gast in Freiberg

Teilnehmende der Gesprächsrunden im Innenhof der TU Freiberg
Die TU Bergakademie Freiberg baut ihre internationalen Netzwerke weiter aus. Bei Terminen mit der Universität Petrosani und dem Botschafter der Republik Panama Anfang September führte die Universitätsleitung Gespräche zu gemeinsamen Studien- und Forschungsthemen.

Gemeinsam mit fünf Wissenschaftler:innen reiste Sorin Mihai Radu, Rektor der Universität Petrosani, an die TU Bergakademie Freiberg. Mit der rumänischen Universität gibt es bereits seit über 25 Jahren eine enge Verbindung, hauptsächlich in den Bereichen Rohstoffe und Umwelt. Die Universität Petrosani hat ein ähnliches Profil wie TU Bergakademie Freiberg, nur erweitert um Sozial- und Verwaltungswissenschaften, sowie vergleichbare Studierendenzahlen. Auf Grund der Ausrichtung in den Bereichen Rohstoffe, Maschinenbau und Wirtschaftswissenschaften gibt es  eine Reihe von gemeinsamen Interessen und auch gemeinsame internationale Kooperationspartner.

Während des aktuellen Besuchs wurden weitere Kooperationsmöglichkeiten besprochen. Hintergrund ist die Zusammenarbeit im Europäischen Hochschulnetzwerk EURECA-PRO. Die Hochschulallianz will in den kommenden Jahren vor allem neue Studienprogramme entwickeln, die der der künftigen gesellschaftlichen Entwicklung gerecht werden und technische, ökologische, soziale, rechtliche und andere Aspekte inter- und transdisziplinär miteinander verbinden. Das umfasst neben gemeinsamen Bachelor- und Masterstudiengängen auch Doppelpromotionen und Sommerschulen.

Gesprächsrunde mit Panama-Botschafter eröffnet neue Perspektiven

Auch der Botschafter der Republik Panama, S.E. Enrique Alberto Thayer Hausz; Christian Flössner, Honorarkonsul der Republik Panama in Sachsen und Sachsen-Anhalt sowie Tania Troyano; Attaché an der Botschaft der Republik Panama, waren zu Gast an der TU Bergakademie Freiberg. Botschafter Hausz hat das Amt seit September 2020 inne und möchte in dieser Funktion den Bildungs- und Forschungssektor stärken und neue Verbindungen zwischen Bildungseinrichtungen in Deutschland und Panama schaffen. In einem längeren Gespräch mit Rektor Prof. Dr. Klaus-Dieter Barbknecht, Prorektor Prof. Dr. Jörg Matschullat und  Ingrid Lange, Direktorin des International Office der TU Bergakademie Freiberg, wurden Möglichkeiten des Beginns einer Kooperation zur Aus- und Weiterbildung – unter anderem auf den Gebieten Bergbautechnologien, Entwicklung nachhaltiger und umweltverträglicher Methoden im Bergbau und der Bergbausanierung, Rekultivierung und Umweltschutz – besprochen. Die Bergbauindustrie Panamas ist in den letzten Jahren konstant gewachsen. Gefördert werden vor allem Gold und Kupfer.

Zum Abschluss seines Besuches trug sich Botschafter Hausz noch in das Ehrenbuch der TU Bergakademie Freiberg ein.