Internationale Tagung der Seismologen am Observatorium der Bergakademie

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Vom 24. bis 27. September 2018 tagte die Arbeitsgruppe Seismologie des Forschungskollegiums Physik des Erdkörpers in der Nähe des Seismologischen Observatoriums Berggießhübel.

Das dem Institut für Geophysik und Informatik angegliederte Observatorium war bereits zum dritten Mal Austragungsort der Jahrestagung von Seismologen im deutschsprachigen Raum.

Unter der Schirmherrschaft des Forschungskollegium Physik des Erdkörpers (FKPE) koordiniert die Arbeitsgruppe Seismologie die wissenschaftliche Arbeit auf dem Gebiet der Erdbebenforschung innerhalb der nationalen Forschungseinrichtungen. Einen wichtigen Beitrag zur seismologischen Forschung liefert die Bergakademie durch den Betrieb des Seismologischen Observatoriums in Berggießhübel, welche seit 1966 zu den Basisstationen des globalen seismischen Überwachungsnetzes gehört.

Das Programm der Arbeitsgruppentagung beinhaltete Vorträge und Poster über laufende Forschungsarbeiten sowie aktuelle Entwicklungen und Projekte auf dem Gebiet der Seismologie. Im Vordergrund standen Beiträge zum Deutschen Seismologischen Breitband-Stationsnetz, in welches das Observatorium als eine der ersten Basisstationen bereits 1993 integriert werden konnte.

Die Tagung, an der über 70 Wissenschaftler u.a. auch vom Internationalen Seismologischen Zentrum aus England und der  österreichischen Zentrale für Erdbebenforschung aus Wien teilnahmen,  bot einen guten Überblick über den Stand der nationalen seismologischen Forschung und gleichzeitig auch ein exzellentes Forum für junge Wissenschaftler(innen).

Ansprechpartner: 
Reinhard Mittag, Telefon 035023 62491