Internationale Sommerschule für Meeresbergbau

Gruppe an einem Bergbau-See
Bereits zum vierten Mal richtete die Professur Bergbau-Tagebau der Technische Universität Bergakademie Freiberg vom 2. bis 6. Juli die Internationale Sommerschule für Meeresbergbau aus.

Die 13 Teilnehmer aus Bulgarien, Kamerun, Kenia, Nigeria, Rumänien, Rußland und der Ukraine erwartete ein anspruchsvolles Programm mit Vorträgen zum Verständnis des Meeres und der Bildung mariner Lagerstätten, über deren Erkundung und Abbau bis zu Fragen des Umweltschutzes und der rechtlichen Aspekte zu Rohstoffen in internationalen Gewässern. Neben den Vorträgen konnten sich die Teilnehmer am Institut für Meeresforschung in Kiel über die aktuellen Forschungsarbeiten und die speziellen technischen Aparturen aus erster Hand informieren. Exkursionen zu Unterwasser-Abbaustellen im Raum Leipzig (Rehbach, Klein-Pösna) ergänzten die praktischen Erfahrungen. Am Ende der erlebnisreichen Woche stellten die Studenten Lösungen zum Abbau von Lagerstätten vor, die sie in Gruppen für verschiedene vorgegebene Situationen ausgearbeitet hatten. Die erworbenen Kompetenzen der Sommerschule wurden durch die Überreichung von Zertifikaten dokumentiert für die die Studenten auch Leistungspunkte erhalten können. 

Gruppe in Labor„Neben der Entwicklung von Wissen und Fähigkeiten zum Meeresbergbau schafft die Sommerschule ein tolles Miteinander der Teilnehmer und bleibende Erinnerungen an die Freiberger Universität“ schätzt Bergbau-Professor Carsten Drebenstedt ein. „Die TU Bergakademie Freiberg arbeitet in zahlreichen Projekten an der Entwicklung von Technologien zum Meeresbergbau in internationalen Netzwerken mit und leitet mit der Sommerschule das neuste Wissen direkt an die Teilnehmer weiter.“

Weitere Informationen: https://tu-freiberg.de/fakultaet3/bbstb

Ansprechpartner: 
Prof. Carsten Drebenstedt, Durchwahl 3373