InnoSynfuels tritt vor Projektbeirat: Erste Ergebnisse bei der Entwicklung synthetischer Kraftstoffe

Eine Hand hält einen Kolben mit Kraftstoff und gießt diesen in ein Gefäß
Seit 3 Monaten läuft das aus ESF-Mitteln geförderte Projekt InnoSynfuels an der TU Bergakademie Freiberg. Ziel ist es, synthetische, CO2-neutrale Kraftstoffe zur Marktreife zu bringen. Dafür werden verschiedene Prozessrouten untersucht und verglichen.

Die Entwicklung CO2-neutraler Kraftstoffe ist ein Thema, das für eine erfolgreiche Umsetzung der Energie- und Verkehrswende von großer Bedeutung ist und die insgesamt sieben Projektpartner unter Leitung des Instituts für Energieverfahrenstechnik und Chemieingenieurwesen (IEC) der TU Bergakademie Freiberg eint.

„Die am Verbundvorhaben InnoSynfuels beteiligten Partner haben alle eine gemeinsame Vision: Innovative Technologien für die anstehende Transformation in den Bereichen Energie und Mobilität zu entwickeln und zu vermarkten. Unser Ziel ist es, die Energiewende mit Hilfe der Entwicklung synthetischer Kraftstoffe zu unterstützen und damit die E-Mobilität und die Wasserstoff-Mobilität zu ergänzen. Nur so wird die CO2-neutrale Mobilität gelingen“, erklärt Prof. Bernd Meyer, Direktor des IEC und Leiter der Fraunhofer-Außenstelle für Kohlenstoff-Kreislauftechnologien in Freiberg.

In den letzten Monaten wurde dafür unter anderem an zukunftsfähigen Prozessrouten gefeilt und mit der Konzeption und Planung einer Demonstrationsanlage begonnen, in der künftig wichtige Prozessschritte wie die Umwandlung von Methanol bzw. Rohmethanol zu synthetischem Benzin oder auch von Biogas zu Biomethan experimentell untersucht werden können.

Diese Fortschritte und ersten Ergebnisse des aussichtsreichen Verfahrens stellte das Projektteam am 5. Oktober einem Beirat vor. „Mit dem Projektbeirat beziehen wir wichtige Akteure aus Wirtschaft und Gesellschaft ein. Diese bringen die Anwenderperspektive in das Projekt und geben dem Konsortium damit wesentliche Impulse aus einem anderen Blickwinkel. Am Ende der Entwicklung soll eine marktfähige Technologie entstehen“, so IEC-Projektleiterin Michaela Scheithauer.

An InnoSynfuels arbeiten unter der Leitung des IEC der TU Bergakademie Freiberg unter anderem die Advanced Machinery & Technology Chemnitz GmbH, die DBI-Virtuhcon GmbH, die Freiberg Institut GmbH, das Fraunhofer-Institut für Mikrostruktur von Werkstoffen und Systemen IMWS, die Multi Industrieanlagen GmbH und die UTF GmbH.

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Ansprechpartner: 
Michaela Scheithauer, Telefon +49 3731 394564, michaela.scheithauer@iec.tu-freiberg.de