Hochrangige Delegation der Henan Polytechnic University besuchte Bergakademie

Der Rektor Prof. Bernd Meyer mit einem ...
Am 24. November 2011 besuchte eine sechsköpfige Delegation von der chinesischen Henan Polytechnic University die TU Bergakademie Freiberg. Darunter der Präsident Prof. Zhou Youfeng. In Kooperationsgesprächen mit Vertretern der Fakultäten für Geowissenschaften, Geotechnik und Bergbau sowie für Maschinenbau, Verfahrens- und Energietechnik wurde die 2010 begonnene Kooperation in Forschung und Lehre vertieft.
Die Henan Polytechnic University gibt es seit fast 100 Jahren. Damit ist sie die älteste Bergbau-Universität Chinas. An ihr sind rund 27.000 Studierende, Doktoranden und Postdoktoranden in 57 Studiengängen eingeschrieben. Sie besteht aus 18 Fakultäten und "Schulen", darunter die Schule für Ressourcen- und Umwelt-Engineering, die Schule für Energiewissenschaften und die Schule für Landvermessung und Informationstechnik. Einer der Forschungsschwerpunkte ist die Sicherheit im Bergbau. Die chinesischen Wissenschaftler und Ingenieure sind bestrebt, den untertägigen Kohleabbau sicherer zu machen. Die chinesische Energiewirtschaft ist derzeit ohne die Kohle undenkbar. 70 Prozent der Energieproduktion geht auf den fossilen Energieträger zurück.

Fakten zur Kooperation HPU – Bergakademie

Am 4. November 2010 unterzeichneten die TU Bergakademie Freiberg und die Henan Polytechnic University eine Vereinbarung zur Zusammenarbeit ("Memorandum of Understanding"). Damals war der Kanzler der HPU, Prof. Shaoan Wang, nach Deutschland gereist.

Prof. Heinz Konietzky, der Inhaber des Lehrstuhls für Gebirgs- und Felsmechanik/Felsbau, hält eine Gastprofessor an der HPU.

Derzeit studieren und forschen 99 chinesische Studenten und Doktoranden an der TU Bergakademie Freiberg.

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Katja Polanski