Herbstschule zu Feuerfestmaterialien begrüßt internationale Referenten

Im Vorfeld des 53. Internationalen Feuerfestkolloquiums am 8. und 9. September 2010 kommen Doktoranden und Teilprojektleiter des DFG-Schwerpunktprogramms (SPP) 1418 in Aachen zur Herbstschule zusammen. Die ganztägige Veranstaltung am 7. September 2010 bietet ein exklusives Vortragsprogramm mit internationalen Referenten aus Brasilien, England und Frankreich.


Die Doktoranden und Teilprojektleiter des DFG-Schwerpunktprogramms 1418 erwartet in Aachen ein hochkarätiges Vortragsprogramm. Wie Prof. Christos Aneziris, Koordinator des Schwerpunktprogramms betont, ist es gelungen, international führende Experten auf dem Gebiet der Erforschung feuerfester Materialien für einen Vortrag zu gewinnen. „Damit bietet die Herbstschule eine hervorragende Möglichkeit zur weiterführenden Information und Schulung aller SPP-Mitglieder auf dem Gebiet der Feuerfestmaterialien.“ Zudem haben die Teilnehmer die Gelegenheit, mit international renommierten Wissenschaftlern des Fachgebiets ihre Forschungsarbeiten zu diskutieren sowie den Austausch und die Kooperation zwischen den Teilprojekten weiter zu fördern.

An diesem Tag präsentieren Mitglieder des SPP im Rahmen des Internationalen Feuerfestkolloquiums ihre Arbeiten und Ergebnisse aus den Teilprojekten. Freiberger Wissenschaftler werden auf der anschließenden zweitägigen Konferenz mit ingesamt fünf Beiträgen vertreten sein. Im Rahmen des Kolloquiums wird außerdem der Gustav-Eirich-Preis für hervorragende Promotionen im Bereich Feuerfest vergeben. Auch Doktoranden des Schwerpunktprogramms haben sich mit ihren Arbeiten um diesen Preis beworben.

Insgesamt vereint das Schwerpunktprogramm Wissenschaftler und Doktoranden aus zehn deutschen Universitäten, die gemeinsam eine völlig neue Generation feuerfester Hochleistungskeramiken entwickeln. Ziel des Vorhabens ist es, thermoschockbeständige, kohlenstoffarme bzw. –freie Keramiken für „saubere und intelligente“ Feuerfestbauteile zu erzeugen. Sie sollen nicht nur den Schadstoffausstoß senken, sondern auch die Qualität und die Energieeffizienz von Herstellprozessen verbessern helfen. Die Deutsche Forschungsgemeinschaft fördert das Vorhaben mit jährlich 1,8 Mio. Euro.
Fragen beantwortet / Contact: 
Prof. Christos G. Aneziris