Glasbildende Schmelzen verstehen: Jun.-Prof. Sindy Fuhrmann erhält Adolf-Dietzel-Industriepreis

Juniorprofessorin Sindy Fuhrmann mit dem Preis (Glaspyramide)
Die Juniorprofessorin am Institut für Glas und Glastechnologie wurde Anfang Mai von der Deutschen Glastechnischen Gesellschaft (DGG) für ihren Beitrag zum Verständnis des Materials Glas mit dem Adolf-Dietzel-Industriepreis ausgezeichnet.

Die Preiskommission der DGG würdigt damit die Beiträge von Sindy Fuhrmann zur Erforschung des „Zusammenhangs zwischen Prozessparametern bei der Glasherstellung und den erhaltenen Materialeigenschaften“. In seiner Laudatio auf die Preisträgerin hob Prof. Lothar Wondraczek von der Universität Jena „die besondere mineralogische Herangehensweise der Forschungsarbeiten von Juniorprofessorin Sindy Fuhrmann“ hervor. „Als Doktorandin in Erlangen und als Post-Doc der Universität Jena, sowie jetzt an der TU Bergakademie Freiberg trug beziehungsweise trägt sie in Forschung, Lehre sowie bei Fachtagungen dazu bei, die Rolle des Einfriervorganges glasbildender Schmelzen aufzuklären“, so der Jenaer Materialforscher.

„Ich bedanke mich bei der Jury für diese Anerkennung und möchte auch künftig dazu beitragen, die Forschung zu den Themen energie- und rohstoffeffiziente Glastechnologien, Glasrecycling und Werkstoffdesign weiter voranzutreiben“, erklärte Jun.-Prof. Sindy Fuhrmann anlässlich der virtuellen Ehrung bei der 94. Glastechnischen Tagung.
Die Auszeichnung ist mit einem Preisgeld von 1.500 Euro dotiert.

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