Gewonnen: Europäische Exzellenz im Bereich Rohstoffe und Material

Grünes Licht für das größte Ressourcennetzwerk in Europa - EIT Raw Materials
Der Stadt Freiberg, der Technischen Universität Bergakademie Freiberg, dem Helmholtz-Institut Freiberg für Ressourcentechnologie (HIF) sowie den Industriepartnern wird damit eine zentrale Position im europäischen Maßstab ausgesprochen. Das EIT Raw Materials steht für eine neue Qualität der Vernetzung in der europäischen Forschungslandschaft im Ressourcen-Bereich.
 
Der Rektor der TU Bergakademie Freiberg, Prof. Bernd Meyer: „Wir haben gewonnen! Für die Technische Universität Bergakademie Freiberg, für das Helmholtz-Institut Freiberg für Ressourcentechnologie und für die Stadt Freiberg ist es ein großer Tag. Unsere gemeinsame Ressourcenstrategie hat sich ausgezahlt.“ Der Rektor dankt dem Professor der TU Bergakademie und Direktor des HIF, Prof. Jens Gutzmer und seinem Team, voran Dr. Andreas Klossek sowie Prof. Urs Peuker vom Institut für Mechanische Verfahrenstechnik und Aufbereitungstechnik. Die Antragstellung ist ein Gemeinschaftswerk von HIF, der TU Bergakademie Freiberg sowie Industriepartnern. Die studentische Unternehmensberatung der TU Bergakademie Freiberg Prisma Junior Consulting hat den Businessplan mitentwickelt.
 
Die Technische Universität Bergakademie Freiberg ist einer der führenden deutschen Partner im Konsortium. Erstmals bekommt mit diesem Forschungskonsortium Deutschland das Hauptquartier mit Sitz des KIC Management Teams (headquarter). Die Koordination übernimmt das Helmholtz-Institut Freiberg für Ressourcentechnologie (HIF) am Helmholtz-Zentrum Dresden-Rossendorf.
 
Pressemeldung des HZDR „EU investiert 410 Millionen Euro in europäische Rohstoffversorgung“: https://www.hzdr.de/db/Cms?pNid=99&pOid=43559
 
Allgemeine Informationen zum KIC

2008 wurde das European Institute of Innovation and Technologies (EIT) von der Europäischen Union  gegründet, um ein nachhaltiges Wachstum und die Wettbewerbsfähigkeit der EU zu fördern. Das EIT stützt sich bei seiner Arbeit auf so genannte KICs (Knowledge and Innovation Communities). Das sind selbständige, von Wissenschaft und Industrie getragene Wissens- und Innovationsgemeinschaften des EIT.


Ein KIC ist ein hochintegriertes, kreatives und auf Spitzenleistungen ausgerichtetes Netzwerk, das Partner aus den Bereichen Bildung, Forschung und Wirtschaft zusammen bringt. Gemeinsam inspirieren sie Ideen, beschleunigen Innovationen und bringen Produkte sowie Dienstleistungen zur Marktreife. 

Seit 2009 gibt es drei KICs für die Bereiche Klimawandel (Climate-KIC), neue Informations- und Kommunikationstechnologien (EIT ICT Labs) und innovative Energien (KIC InnoEnergy). Gestern (9.12.) wurden zwei weitere KICs beschieden: „Healthy Living & Active Aging“ und „Raw Materials“ (2014). Weitere KICs werden folgen: „Added-Value Manufacturing“ und „Food“ (2016) sowie „Urban Mobility“ (2018).

Fragen beantwortet / Contact: 
Prof. Urs Peuker, Tel.: -2916